Alle Artikel mit dem Tag: Österreich


von Julia Hofmann und Florian Reiter

Die Stadt Wien galt lange Zeit als Referenzpunkt für soziale Politik. Ausgehend von einer Analyse wohlfahrtsstaatlicher Entwicklung seit den 1950er Jahren und am Beispiel des Fonds Soziales Wien zeigen Julia Hofmann und Florian Reiter, wie neoliberale Konzepte die Sozialpolitik in den letzten Jahren nachhaltig transformiert haben.

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von Veronika Duma, Tobias Zortea, Katherina Kinzel und Fanny Müller-Uri

Veronika Duma, Tobias Zortea, Katherina Kinzel und Fanny Müller-Uri erzählen die verborgene Geschichte der Klassenkämpfe in den Randbezirken Wiens um 1900. Dabei zeigt sich, dass die Aufstände der im Elend lebenden ArbeiterInnen und des multiethnischen „Lumpenproletariats“ auch die Wiener Sozialdemokratie in Bedrängnis brachten.

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von Benjamin Opratko und Stefan Probst

Bis heute sind das Rote Wien der Zwischenkriegszeit und die damit verbundenen austromarxistischen Positionen emphatische Bezugspunkte der Sozialdemokratie. Benjamin Opratko und Stefan Probst stellen den „roten Traum“ in Frage, indem sie die historischen Bedingungen der Politik des Roten Wien sowie die theoretischen Prämissen des Austromarxismus offenlegen.

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von Maria Asenbaum, Katharina Hajek, Michael Botka und Ako Pire

Die Uni brennt! Maria Asenbaum, Katharina Hajek, Michael Botka und Ako Pire haben mit AktivistInnen im und um das Audimax gesprochen. Entstanden ist eine Momentaufnahme, in der die unterschiedlichen Blickwinkel, aber auch der gemeinsame Enthusiasmus zum Ausdruck kommt.

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von Gruppe Perspektiven

Zur Verleumdung der unibrennt-Bewegung durch die Zeitung der Österreichischen HochschülerInnenschaft Wien

In der aktuellen Ausgabe der Zeitung „unique“ (#08/09) lassen uns eine Reihe von Autorinnen wissen, was sie von den aktuellen Protesten gegen die herrschenden bildungspolitischen Zustände halten. Die unique, das macht die Sache interessant, ist die offizielle Zeitung der – ihrem Selbstverständnis nach „linken“ – Österreichischen HochschülerInnenschaft der Universität Wien, und geht nach eigenen Angaben an bis zu 60.000 Studierenden-Haushalte. Immerhin sechs Artikel, zwei Kommentare und ein halber Absatz im Editorial werden nun also der „unibrennt“-Bewegung gewidmet.

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von benni

Schwerpunkt: Rechtsextremismus und soziale Krise

Die aktuelle Ausgabe von Perspektiven ist nun komplett online zugänglich:
Daniel Fuchs und Felix Wiegand zum (Wieder-)Aufstieg der FPÖ – Robert Eiter im Interview zu Rechtsextremismus in Oberösterreich – G.M. Tamas zu Neofaschismus in Ungarn – Megan Trudell zu Italien unter Berlusconi – Thomas Reithmayer über Möglichkeiten des kritischen Studiums an österreichischen Hochschulen – Mario Becksteiner, Tobias Boos und Ako Pire zur doppelten Krise der österreichischen Gewerkschaften – Veronika Duma und Stefan Probst über die Politische Ökonomie der Sowjetunion – Rezensionen und Gustostückerl
Viel Spaß bei der Lektüre – wir freuen uns auf Feedback!

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von Daniel Fuchs, Felix Wiegand

Die außergewöhnliche Stärke der extremen Rechten in Österreich ist untrennbar mit ihrer prominentesten Repräsentantin auf parlamentarischer Ebene verbunden. Die FPÖ wurde unter Jörg Haider von einer traditionell-deutschnationalen Honoratiorenpartei zur erfolgreichen „Protestpartei“ umgemodelt und bietet nun, unter H.C. Strache, rassistische und autoritäre Antworten auf die soziale Krise. Daniel Fuchs und Felix Wiegand diskutieren, wie der nachhaltige Erfolg der extremen Rechten erklärt werden kann und ziehen daraus Konsequenzen für linke Gegenstrategien.

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von Robert Eiter, Benjamin Opratko, Florian Reiter

Die rechtsextreme Szene in Oberösterreich wird wieder aktiver, der Widerstand dagegen jedoch auch. Dazu trägt unter anderem Robert Eiter bei, Antifa-Aktivist und Mitbegründer der Welser Initiative gegen Faschismus. Mit ihm sprachen Benjamin Opratko und Florian Reiter über grenzübergreifende Solidarität unter Nazis, das Verhältnis von FPÖ und der außerparlamentarischen extremen Rechten, sowie über den Nährboden für rechtes Gedankengut in breiten Teilen der Bevölkerung.

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von Thomas Reithmayer

Mit den ÖH-Wahlen treten wieder Fragen nach Möglichkeiten studentischer Mitbestimmung und Freiräumen an der Universität in den Vordergrund. Thomas Reithmayer rekapituliert die Veränderungen der universitären Bildungsarchitektur und Machtverhältnisse seit dem zweiten Weltkrieg und fragt nach den Bedingungen kritischen Studierens an Österreichs Hochschulen.

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von Mario Becksteiner, Tobias Boos, Ako Pire

Sozialpartnerschaftliche Verhandlungsstrategien und verrechtlichte Formen des Arbeitskampfs sind offensichtlich in der Sackgasse. Doch die gewerkschaftliche Neuorientierung bleibt oft in den Mustern der Vergangenheit verhaftet. Mario Becksteiner, Tobias Boos und Ako Pire über die Erosion gewerkschaftlicher Handlungsmacht und die Herausforderungen im Angesicht der Krise.

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