Alle Artikel mit dem Tag: Rechtsextremismus


von Gruppe Perspektiven

Die Wien-Wahl ist ein entscheidender Gradmesser für die politische Situation in Österreich. Wie und mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten der Wahlkampf geführt wird und welche Politik die Stadt in den nächsten Jahren prägt, ist nicht nur für alle in Wien lebenden Menschen von großer Bedeutung, sondern hat weit über den lokalen Kontext hinaus Signalwirkung. In zugespitzter Form schlagen sich bei dieser Wahl die parteipolitischen Tendenzen der letzten Jahre und Jahrzehnte nieder: Aufgrund ihrer anhaltenden Krise ist die Sozialdemokratie mehr denn je vom Erhalt ihrer starken Machtposition und des Mythos Rotes Wien abhängig.

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von benni

1989 – Konterrevolution gegen Konterrevolution
Vortrag und Diskussion mit G. M. Tamás
21. 12. 2009, 18:30 Uhr
Ost-Klub, Schwarzenbergplatz 10, 1040 Wien
Organisiert von grundrisse, Streifzüge und Perspektiven

G. M. Tamás war während der Wende Dissident, von 1990 bis 1994 Abgeordneter im ungarischen Parlament und ist heute ein bekannter linker Intellektueller. An diesem Abend spricht G. M. Tamás über den Charakter der Proteste von 1989, über die auf den Regimewechsel folgende neoliberale „Schocktherapie“ sowie deren wirtschaftliche und politische Folgen in den Ländern des ehemaligen „real existierenden Sozialismus“. Dabei zeigt er, dass es bis heute vor allem die extreme Rechte ist, die mit nationalistischer und faschistischer [...]

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von benni

Schwerpunkt: Rechtsextremismus und soziale Krise

Die aktuelle Ausgabe von Perspektiven ist nun komplett online zugänglich:
Daniel Fuchs und Felix Wiegand zum (Wieder-)Aufstieg der FPÖ – Robert Eiter im Interview zu Rechtsextremismus in Oberösterreich – G.M. Tamas zu Neofaschismus in Ungarn – Megan Trudell zu Italien unter Berlusconi – Thomas Reithmayer über Möglichkeiten des kritischen Studiums an österreichischen Hochschulen – Mario Becksteiner, Tobias Boos und Ako Pire zur doppelten Krise der österreichischen Gewerkschaften – Veronika Duma und Stefan Probst über die Politische Ökonomie der Sowjetunion – Rezensionen und Gustostückerl
Viel Spaß bei der Lektüre – wir freuen uns auf Feedback!

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von Daniel Fuchs, Felix Wiegand

Die außergewöhnliche Stärke der extremen Rechten in Österreich ist untrennbar mit ihrer prominentesten Repräsentantin auf parlamentarischer Ebene verbunden. Die FPÖ wurde unter Jörg Haider von einer traditionell-deutschnationalen Honoratiorenpartei zur erfolgreichen „Protestpartei“ umgemodelt und bietet nun, unter H.C. Strache, rassistische und autoritäre Antworten auf die soziale Krise. Daniel Fuchs und Felix Wiegand diskutieren, wie der nachhaltige Erfolg der extremen Rechten erklärt werden kann und ziehen daraus Konsequenzen für linke Gegenstrategien.

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von Robert Eiter, Benjamin Opratko, Florian Reiter

Die rechtsextreme Szene in Oberösterreich wird wieder aktiver, der Widerstand dagegen jedoch auch. Dazu trägt unter anderem Robert Eiter bei, Antifa-Aktivist und Mitbegründer der Welser Initiative gegen Faschismus. Mit ihm sprachen Benjamin Opratko und Florian Reiter über grenzübergreifende Solidarität unter Nazis, das Verhältnis von FPÖ und der außerparlamentarischen extremen Rechten, sowie über den Nährboden für rechtes Gedankengut in breiten Teilen der Bevölkerung.

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von G. M. Tamás, Veronika Duma, Julia Hartung

Während die Medien hierzulande meist auf nicht näher beschriebene Regierungsproteste fokussieren, zeichnet G. M. Tamás ein ganz anderes Bild des derzeitigen gesellschaftspolitischen Klimas in Ungarn. Veronika Duma und Julia Hartung sprachen mit dem in Ungarn lebenden linken Intellektuellen über offen faschistisch auftretende Truppen in den Straßen Budapests, weit verbreiteten Antiziganismus in der Bevölkerung und wieso es so schwierig ist, sich im politischen Spektrum Ungarns als links und zugleich gegen die NATO zu positionieren.

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von benni

Anlässlich des Erscheinens von Perspektiven Nr. 8 – Schwerpunkt: Rechtsextremismus und soziale Krise – laden wir zur Diskussion mit:
Roland Atzmüller (Universität Wien)
Kathrin Niedermoser (GPA-djp)
Felix Wiegand (Perspektiven)
Termin: 22. Juni 2009
Uhrzeit: 19:00
Ort: Hörsaal 29, Hauptgebäude der Universität Wien
Die jüngsten Attacken des dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf gegen den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzikant, der Stimmenzuwachs für die „Freiheitlichen Arbeitnehmer“ bei den AK-Wahlen, Slogans wie „Abendland in Christenhand“, Nazi-Übergriffe bei der Gedenkfeier im ehemaligen KZ Ebensee, die Schändung der KZ-Gedenkstätte Mauthaisen… ein Blick auf die Geschehnisse der letzten Wochen und Monate führt unmissverständlich vor Augen, wie stark und selbtsbewusst der Rechtsextremismus in Österreich [...]

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von benni

Schwerpunkt: Rechtsextremismus und soziale Krise

Die neue Ausgabe von Perspektiven ist da!
Darin gibt’s zu lesen:
Daniel Fuchs und Felix Wiegand zum (Wieder-)Aufstieg der FPÖ – Robert Eiter im Interview zu Rechtsextremismus in Oberösterreich – G.M. Tamas zu Neofaschismus in Ungarn – Megan Trudell zu Italien unter Berlusconi – Mario Becksteiner, Tobias Boos und Ako Pire zur doppelten Krise der österreichischen Gewerkschaften – Thomas Reithmayer über Möglichkeiten des kritischen Studiums an österreichischen Hochschulen – Veronika Duma und Stefan Probst über die Politische Ökonomie der Sowjetunion – Rezensionen und Gustostückerl
Die Artikel gehen demnächst hier und auf linksnet online. Bis dahin gibt’s das Editorial, auch [...]

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von Perspektiven-Redaktion

Strache auf dem Cover? Wird Perspektiven jetzt zum linken News? Reißerische Aufmachung, die sich auf das Charisma eines Photoshop-gestylten „Rechtspopulisten“ einlässt, um die Auflage zu steigern? Keine Sorge, wir können beruhigen. Mit dem Titelfoto zu unserem Schwerpunkt „Rechtsextremismus und soziale Krise“ wollen wir nicht bloß um eure Aufmerksamkeit buhlen, sondern auch darauf hinweisen, dass sich in der Figur H.C. Straches und seiner trotz „ewiggestriger“ Ideologien runderneuerten FPÖ das Problem einer erstarkten extremen Rechten in Österreich wie im Brennglas darstellt.

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von Maria Asenbaum, Felix Wiegand

Islamophobe Argumente ziehen sich seit einigen Jahren durch das gesamte politische Spektrum. Wiewohl sich die unterschiedlichen ProtagonistInnen der Debatte aus unterschiedlichsten Positionen zu Wort melden, scheinen sie doch in dieselbe Kerbe zu schlagen. Maria Asenbaum und Felix Wiegand über die Zusammenhänge von Neorassismus, „Kampf der Kulturen“ und „Islamkritik“.

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