Die Entkolonialisierung und die damit verbundene Dezentrierung des Westens hinterließ auch im Kino der damaligen „Dritte-Welt-Länder“ ihre Spuren. Nikolaus Perneczky zeichnet ein vielfältiges Bild des „Dritten Kinos“, seiner politischen Ästhetik und seiner Produktionsbedingungen von den 1960er Jahren bis heute.
District 9, Action, Drama, USA/NZL 2009, 112 Minuten, Regie: Neill Blomkamp, Buch: Neill Blomkamp, Terri Tatchell, Produzent: Peter Jackson
Rezension: It’s a Free World, Drama, GB, Italien, Deutschland, Spanien, Polen 2007, 92 Minuten, Regie: Ken Loach, Kamera: Nigel Willoughby
Anlässlich der Veröffentlichung von PERSPEKTIVEN Nr. 6 “USA – Brüche im Imperium” zeigen wir im Rahmen eines Filmabends “The Wobblies. Die Geschichte der Industrial Workers of the World”.
Termin: Freitag, 28.11.2008
Uhrzeit: 20 Uhr
Ort: W23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien
Obamas Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen hat vielen Menschen Hoffnung gegeben. Die grundlegenden Klassenwidersprüche sind dadurch nicht verschwunden. „Wilde“ Streiks, Proteste, wie der migrantischen ArbeiterInnen 2006 und Organisierungsversuche neuer Gewerkschaftsbewegungen zeigen die Brüche und Konflikte innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Dass die amerikanische ArbeiterInnenbewegung auf eine radikale Geschichte zurückblicken kann, wird dabei oft vergessen.
Der Film “The Wobblies” zeigt die Geschichte der Industrial Workers Of The World, einer [...]
Rezension: 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage, Regie: Cristian Mungius, Rumänien 2007
Ukrainische KohlebergarbeiterInnen, südspanische Tomatenplantagen und erschreckend große Fische im ugandischen Viktoriasee haben seit letztem Jahr etwas gemeinsam. Sie sind einige der ProtagonistInnen einer bemerkenswerten Entwicklung, die in jüngster Zeit Österreichs Kinos erfasst hat. Reinhard Lang und Benjamin Opratko über das Phänomen des politischen Dokumentarfilms in Österreich.