Aktuelles

Thesen zur Wien-Wahl 2010

26.08.2010

Die Wien-Wahl ist ein entscheidender Gradmesser für die politische Situation in Österreich. Wie und mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten der Wahlkampf geführt wird und welche Politik die Stadt in den nächsten Jahren prägt, ist nicht nur für alle in Wien lebenden Menschen von großer Bedeutung, sondern hat weit über den lokalen Kontext hinaus Signalwirkung. In zugespitzter Form schlagen sich bei dieser Wahl die parteipolitischen Tendenzen der letzten Jahre und Jahrzehnte nieder: Aufgrund ihrer anhaltenden Krise ist die Sozialdemokratie mehr denn je vom Erhalt ihrer starken Machtposition und des Mythos Rotes Wien abhängig.

Mehr Lesen...
Aktuelle Ausgabe
Aktuelle Ausgabe der Perspektiven
Sommer 2010 | Nr.11
Wie rot ist Wien?
Termine

ARCHIV

Editorial

von

1968 war ein gutes Jahr.

Mehr als eine Studierendenrevolte

von

Chris Harman war 1968 studentischer Aktivist an der London School of Economics. Mit Stefan Bornost sprach er über sein nun auf deutsch übersetztes Buch „1968. Eine Welt in Aufruhr“.

Die Gleichzeitigkeit der Revolte

von

Veronika Duma sprach mit dem Sozialhistoriker Marcel van der Linden über die globalgeschichtliche Perspektive auf 1968, die Zusammenhänge von ArbeiterInnen- und Studierendenrevolte und die Bedeutung der Chiffre 1968 für die Linke heute.

1968 oder Der Konflikt um die Demokratie

von

Alex Demirovic über den demokratischen Charakter der Studierendenbewegung in Westdeutschland 1968 und die falschen Vorwürfe, die ihr vierzig Jahre später gemacht werden.

Dimensionen der Rebellionen

von

Zum vierzigsten Geburtstag erscheint eine unüberschaubare Menge an Veröffentlichungen zu „1968“. Felix Wiegand stellt zwei Sammelbände vor, die oft vernachlässigte Dimensionen der Revolte in den Mittelpunkt rücken: „Weltwende 1968“ und „1968 und die Arbeiter“.

Sex, Drugs and Klassenkampf

von

Philipp Probst über die Detroiter Proto-Punk-Band MC5 zwischen Counter-Culture, Black Power, White Panther Party, Acid und der League of Revolutionary Black Workers.

Zeit für Lenin

von

Benjamin Opratko fragt im zweiten Teil der Serie zum politischen Erbe der russischen Revolution, was wir vom totesten aller toten Hunde der marxistischen Theorietradition heute noch lernen könnten.

Spekulationsblase als Abbruchbirne

von

Der US-amerikanische Wirtschaftshistoriker Robert Brenner analysiert die aktuelle Banken und Immobilienkrise vor dem Hintergrund des langen Abschwungs der Weltwirtschaft seit den 1970er Jahren.

Feminismus weiterdenken

von

Rezension: Klinger, Cornelia/ Knapp, Gudrun-Axeli/ Sauer, Birgit (Hg.): Achsen der Ungleichheit. Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität, Frankfurt/ New York: Campus Verlag, 30,80 €

Arbeiten am Hegemoniebegriff

von

Rezension: Winter, Jens: Transnationale Arbeitskonflikte. Das Beispiel der hegemonialen Konstellation im NAFTA-Raum, Münster: Westfälisches Dampfboot 2007, 30,80 €



« Ältere Artikel