Perspektiven Nr. 10 (Winter 2010) erschienen!

Schwerpunkt: Kämpfe um Bildung

Die neue Ausgabe von Perspektiven ist da!

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Im Schwerpunkt:

Maria Asenbaum, Katharina Hajek, Michael Botka und Ako Pire sammeln Erfahrungen und Reflexionen der unibrennt-AktivistInnen - Stipe Curkovic über neue Formen der Demokratie in den besetzten Universitäten Kroatiens - Stefan Probst, Franziska Müller-Uri, Julia Hofmann und Isabella Schlehaider zum Begriff der freien Bildung als „regulative Utopie“ - Roland Atzmüller über die Pädagogisierung von Arbeitsverhältnissen und die Neoliberalisierung der Bildung - Michael Hartmann im Interview zu Bildung und Elitenreproduktion in Europa - Elisabeth Steinklammer, Kristina Botka, Barbara Tinhofer und Gloria Fleischmann über das Kollektiv Kindergartenaufstand

Außerhalb des Schwerkpunkts:

Andreas Fink zur erfolgreichen Besetzung der INNSE-Fabrik in Mailand - Die Goldenen Zitronen im Interview über politische Popmusik und die bayrische Räterepublik - Philipp Probst über Chris Harmans letztes Buch - Rezensionen und Rosinenpicken

Hier gibt es das Editorial zu lesen. Bestellt Perspektiven Nr. 10 hier, kauft sie da oder gönnt euch gleich ein Abo!

Perspektiven Nr. 9 komplett online

Um euch die Wartezeit auf die demnächst erscheinende Jubiläums-Ausgabe Nr. 10 zu verkürzen, gibt es nun die gesamte Perspektiven Nr. 9 zu Schwerpunkt Ge_schlechte_rverhältnisse im Kapitalismus online:

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Maria Asenbaum und Katherina Kinzel zum schwierigen Verhältnis zwischen Marxismus und Feminismus - Veronika Duma und Tobias Boos zur Geschichte der (bürgerlichen) Geschlechts-Körper - Katharina Hajek und Benjamin Opratko zu Geschlechterpolitik und Wirtschaftskrise - Petra Steiner im Interview zu feminisierter Arbeit im globalen Süden

Dazu gibt’s außerhalb des Schwerkpunkts:
Nikolaus Perneczky zum “Dritten Kino” - Behrooz Rahimi zu Rissen in der Islamischen Republik Iran - Ian Angus zu Marx, Engels und Darwin - Rezensionen und Rosinenpicken

Anti-unique

Zur Verleumdung der unibrennt-Bewegung durch die Zeitung der Österreichischen HochschülerInnenschaft Wien
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In der aktuellen Ausgabe der Zeitung „unique“ (#08/09) lassen uns eine Reihe von Autorinnen wissen, was sie von den aktuellen Protesten gegen die herrschenden bildungspolitischen Zustände halten. Die unique, das macht die Sache interessant, ist die offizielle Zeitung der – ihrem Selbstverständnis nach „linken“ – Österreichischen HochschülerInnenschaft der Universität Wien, und geht nach eigenen Angaben an bis zu 60.000 Studierenden-Haushalte. Immerhin sechs Artikel, zwei Kommentare und ein halber Absatz im Editorial werden nun also der „unibrennt“-Bewegung gewidmet.
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21.12. - Diskussionsveranstaltung: Ungarn 1989

1989 - Konterrevolution gegen Konterrevolution

Vortrag und Diskussion mit G. M. Tamás

21. 12. 2009, 18:30 Uhr

Ost-Klub, Schwarzenbergplatz 10, 1040 Wien

Organisiert von grundrisse, Streifzüge und Perspektiven

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G. M. Tamás war während der Wende Dissident, von 1990 bis 1994 Abgeordneter im ungarischen Parlament und ist heute ein bekannter linker Intellektueller. An diesem Abend spricht G. M. Tamás über den Charakter der Proteste von 1989, über die auf den Regimewechsel folgende neoliberale „Schocktherapie“ sowie deren wirtschaftliche und politische Folgen in den Ländern des ehemaligen „real existierenden Sozialismus“. Dabei zeigt er, dass es bis heute vor allem die extreme Rechte ist, die mit nationalistischer und faschistischer Rhetorik die Widerstände gegen die neoliberalen Reformregierungen in Osteuropa für sich vereinnahmt und so die politische Landschaft entscheidend prägt.

Lektüre-Tipp: G. M. Tamás zum Neofaschismus in Ungarn, erschienen in Perspektiven Nr. 8.

Diskussionsveranstaltung 15.11., Audimax: Solidarische Ökonomie der Bildung

Vom Uniprotest zur Solidarischen Ökonomie der Bildung

Workshop mit Inputs - für Debatte, Vernetzung, konkrete Schritte

Sonntag, 15.11., 14.00–16.00 Uhr im Audimax/Uni Wien

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Wie kann eine Protestdynamik nach dem Ende von Hörsaal- Besetzungen aussehen? Was wäre eine längerfristige Perspektive der Bewegung? Wie erweitern wir die Bewegung inhaltlich und schärfen zugleich ihren Fokus? Wie entgehen wir der Reduktion auf “Forderungen an die Politik”? Wie könnte eine “andere Uni” aussehen? Wäre eine “andere Uni” noch eine “Universität”?

Für eine Antwort auf diese Fragen wollen wir die Universität bzw. das Bildungssystem im gesellschaftlichen Kontext, als Teil kapitalistischer Produktionsverhältnisse und vor dem Hintergrund einer globalen Krise begreifen.

Ziel des Workshops ist Vernetzung von Aktivitäten, die ein Projekt “Solidarische Universität” inhaltlich und organisatorisch vorantreiben wollen, das kapitalistische Produktionsverhältnisse angreift und parziell transzendiert. Dazu geben wir als Input kurze Thesen, sammeln Ideen und öffnen eine Debatte um konkrete Schritte.

Input/Organisierung: seitens verschiedener AktivistInnen aus folgenden Gruppen/Initiativen: Grundrisse, Perspektiven, Streifzüge, Boku- und Akademie-AktivistInnen, Sinet, Attac und andere.

Thesen-Inputs: ca. je 5 Minuten (derzeitiger Stand):

1) “Welche Uni? - Zugang zum und Unabhängigkeit vom herrschenden System” (Markus Schallhas)

2) “Privatisierung und kapitalistische Ökonomisierung der Universität” (Petra Ziegler)

3) “Die Universität und ihre Rolle in der kapitalistischen Arbeitsteilung” (Martin Birkner)

4) “Dogmatischer Pluralismus - wie entstehen die Gegenstände der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften?” (Franz Nahrada)

5) “Für eine Solidarische Ökonomie der Universität” (Brigitte Kratzwald)

6) Input von AktivistInnen der Akademie der Bildenden Künste (Sophie Schasiepen)

Mehr Infos hier:
http://www.social-innovation.org/?p=1362

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