Perspektiven Nr. 9 komplett online

Um euch die Wartezeit auf die demnächst erscheinende Jubiläums-Ausgabe Nr. 10 zu verkürzen, gibt es nun die gesamte Perspektiven Nr. 9 zu Schwerpunkt Ge_schlechte_rverhältnisse im Kapitalismus online:

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Maria Asenbaum und Katherina Kinzel zum schwierigen Verhältnis zwischen Marxismus und Feminismus - Veronika Duma und Tobias Boos zur Geschichte der (bürgerlichen) Geschlechts-Körper - Katharina Hajek und Benjamin Opratko zu Geschlechterpolitik und Wirtschaftskrise - Petra Steiner im Interview zu feminisierter Arbeit im globalen Süden

Dazu gibt’s außerhalb des Schwerkpunkts:
Nikolaus Perneczky zum “Dritten Kino” - Behrooz Rahimi zu Rissen in der Islamischen Republik Iran - Ian Angus zu Marx, Engels und Darwin - Rezensionen und Rosinenpicken

Anti-unique

Zur Verleumdung der unibrennt-Bewegung durch die Zeitung der Österreichischen HochschülerInnenschaft Wien
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In der aktuellen Ausgabe der Zeitung „unique“ (#08/09) lassen uns eine Reihe von Autorinnen wissen, was sie von den aktuellen Protesten gegen die herrschenden bildungspolitischen Zustände halten. Die unique, das macht die Sache interessant, ist die offizielle Zeitung der – ihrem Selbstverständnis nach „linken“ – Österreichischen HochschülerInnenschaft der Universität Wien, und geht nach eigenen Angaben an bis zu 60.000 Studierenden-Haushalte. Immerhin sechs Artikel, zwei Kommentare und ein halber Absatz im Editorial werden nun also der „unibrennt“-Bewegung gewidmet.
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21.12. - Diskussionsveranstaltung: Ungarn 1989

1989 - Konterrevolution gegen Konterrevolution

Vortrag und Diskussion mit G. M. Tamás

21. 12. 2009, 18:30 Uhr

Ost-Klub, Schwarzenbergplatz 10, 1040 Wien

Organisiert von grundrisse, Streifzüge und Perspektiven

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G. M. Tamás war während der Wende Dissident, von 1990 bis 1994 Abgeordneter im ungarischen Parlament und ist heute ein bekannter linker Intellektueller. An diesem Abend spricht G. M. Tamás über den Charakter der Proteste von 1989, über die auf den Regimewechsel folgende neoliberale „Schocktherapie“ sowie deren wirtschaftliche und politische Folgen in den Ländern des ehemaligen „real existierenden Sozialismus“. Dabei zeigt er, dass es bis heute vor allem die extreme Rechte ist, die mit nationalistischer und faschistischer Rhetorik die Widerstände gegen die neoliberalen Reformregierungen in Osteuropa für sich vereinnahmt und so die politische Landschaft entscheidend prägt.

Lektüre-Tipp: G. M. Tamás zum Neofaschismus in Ungarn, erschienen in Perspektiven Nr. 8.

Diskussionsveranstaltung 15.11., Audimax: Solidarische Ökonomie der Bildung

Vom Uniprotest zur Solidarischen Ökonomie der Bildung

Workshop mit Inputs - für Debatte, Vernetzung, konkrete Schritte

Sonntag, 15.11., 14.00–16.00 Uhr im Audimax/Uni Wien

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Wie kann eine Protestdynamik nach dem Ende von Hörsaal- Besetzungen aussehen? Was wäre eine längerfristige Perspektive der Bewegung? Wie erweitern wir die Bewegung inhaltlich und schärfen zugleich ihren Fokus? Wie entgehen wir der Reduktion auf “Forderungen an die Politik”? Wie könnte eine “andere Uni” aussehen? Wäre eine “andere Uni” noch eine “Universität”?

Für eine Antwort auf diese Fragen wollen wir die Universität bzw. das Bildungssystem im gesellschaftlichen Kontext, als Teil kapitalistischer Produktionsverhältnisse und vor dem Hintergrund einer globalen Krise begreifen.

Ziel des Workshops ist Vernetzung von Aktivitäten, die ein Projekt “Solidarische Universität” inhaltlich und organisatorisch vorantreiben wollen, das kapitalistische Produktionsverhältnisse angreift und parziell transzendiert. Dazu geben wir als Input kurze Thesen, sammeln Ideen und öffnen eine Debatte um konkrete Schritte.

Input/Organisierung: seitens verschiedener AktivistInnen aus folgenden Gruppen/Initiativen: Grundrisse, Perspektiven, Streifzüge, Boku- und Akademie-AktivistInnen, Sinet, Attac und andere.

Thesen-Inputs: ca. je 5 Minuten (derzeitiger Stand):

1) “Welche Uni? - Zugang zum und Unabhängigkeit vom herrschenden System” (Markus Schallhas)

2) “Privatisierung und kapitalistische Ökonomisierung der Universität” (Petra Ziegler)

3) “Die Universität und ihre Rolle in der kapitalistischen Arbeitsteilung” (Martin Birkner)

4) “Dogmatischer Pluralismus - wie entstehen die Gegenstände der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften?” (Franz Nahrada)

5) “Für eine Solidarische Ökonomie der Universität” (Brigitte Kratzwald)

6) Input von AktivistInnen der Akademie der Bildenden Künste (Sophie Schasiepen)

Mehr Infos hier:
http://www.social-innovation.org/?p=1362

Edu-Factory - Teil 2: Diskussionsveranstaltung im besetzten Audimax

Was danach kommt: Die Notwendigkeit der Internationalisierung. Erfahrungen kroatischer StudentInnen

Panel-Diskussion in englischer Sprache mit AktivistInnen der kroatischen Universitätsbesetzungen: Marija Cacic und Mate Kapovic. Moderation: Boris Buden

Samstag, 14.11., 17:30– 18:30 Uhr im Audimax/Uni Wien

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Studierendenproteste kennen kein West-Ost-Gefälle. Im Frühjahr 2009  begann an der Philosophischen Fakultät in Zagreb eine lange  Vorlesungsblockade. Bald waren 20 Fakultäten und Universitäten im Lande besetzt. Obwohl die Proteste fast 5 Wochen dauerten, wurde die Hauptforderung der StudentInnen – kostenlose Bildung für alle – nicht erfüllt. Was haben sie aus ihrem Kampf gelernt? Wie setzen sie ihn fort? Was können sie mit den österreichischen StudentInnen gemeinsam unternehmen?

Eine Solidaritätsveranstaltung zu den Protesten an den österreichischen Universitäten, organisiert durch das eipcp in Kooperation mit Perspektiven.

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