Die Rolle internationaler AktivistInnen im Nahostkonflikt
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Die Rolle internationaler AktivistInnen im Nahostkonflikt

15.07.2010

Wir empfehlen den Vortrag und die Diskussion mit den ISM-AktivistInnen Bridget Chappell (Canberra/Austrialien) und Ryan Olander (Minnesota/USA)

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Aktuelle Ausgabe der Perspektiven
Sommer 2010 | Nr.11
Wie rot ist Wien?
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Thesen zur Wien-Wahl 2010

von

Die Wien-Wahl ist ein entscheidender Gradmesser für die politische Situation in Österreich. Wie und mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten der Wahlkampf geführt wird und welche Politik die Stadt in den nächsten Jahren prägt, ist nicht nur für alle in Wien lebenden Menschen von großer Bedeutung, sondern hat weit über den lokalen Kontext hinaus Signalwirkung. In zugespitzter Form schlagen sich bei dieser Wahl die parteipolitischen Tendenzen der letzten Jahre und Jahrzehnte nieder: Aufgrund ihrer anhaltenden Krise ist die Sozialdemokratie mehr denn je vom Erhalt ihrer starken Machtposition und des Mythos Rotes Wien abhängig.

Migration – Fangfragen für das “rote” Wien

von

Wien ist eine migrantische Stadt. Die Stadtpolitik reagiert darauf in jüngerer Vergangenheit mit diversitätspolitischen Maßnahmen. Dass diese nichts Grundlegendes an der Ausgrenzung und rassistischen Diskriminierung von MigrantInnen ändern, zeigen Assimina Gouma, Petra Neuhold, Paul Scheibelhofer und Gerd Valchars von der Forschungsgruppe Kritische Migrationsforschung [KriMi].

Die Beauty Queen der Finanzmärkte

von

Wer ist schuld an der Krise in Griechenland? Um diese Frage findet eine heiße öffentliche Debatte statt. Fabio De Masi benennt wesentliche Ursachen der griechischen Tragödie und formuliert Ideen für eine solidarisch-demokratische Form der Krisenbearbeitung.

Sozialismus in einer Stadt?

von

Bis heute sind das Rote Wien der Zwischenkriegszeit und die damit verbundenen austromarxistischen Positionen emphatische Bezugspunkte der Sozialdemokratie. Benjamin Opratko und Stefan Probst stellen den „roten Traum“ in Frage, indem sie die historischen Bedingungen der Politik des Roten Wien sowie die theoretischen Prämissen des Austromarxismus offenlegen.

Editorial

von

Pünktlich zum 1. Mai stellt Perspektiven Nr. 11, akkurat und handlich wie immer, die Frage: „Wie rot ist Wien?“ Debatten darüber, welchen politischen Anstrich Wien historisch hatte, entzieht sich die Stadt längst erfolgreich. Das Rote Wien der Zwischenkriegszeit ist nicht nur in Form der gebauten Umwelt, etwa dem Karl-Marx-Hof, allgegenwärtig. Als mythisch überhöhtes Idealbild eines „Sozialismus in einer Stadt“ bildet es bis heute auch einen zentralen identitären Bezugspunkt der österreichischen Sozialdemokratie.
Einer solchen Romantisierung entgegen zu arbeiten, halten wir deshalb politisch für wichtig, weil der Verweis auf das Rote Wien für die SPÖ in doppelter Hinsicht eine entlastende Funktion hat:

Utopia!?

von

Stefan Probst, Franziska Müller-Uri, Julia Hofmann und Isabella Schlehaider skizzieren die Grundzüge emanzipatorischer Bildungsutopien. Sie zeigen, was es bedeutet, Bildung abseits von Sachzwängen zu denken und arbeiten die Bedingungen, Möglichkeiten und Inhalte progressiver Wissensproduktion, -aneignung und -distribution heraus.

Editorial

von

Ihr haltet in Händen, man glaubt es kaum, Perspektiven Nr. 10, in Worten: Zehn. Als wir im Frühling 2006 die „Nullnummer“ veröffentlichten, hatte das Magazin 48 Seiten, einen Schwerpunkt („Europäische Union“), den wir vergaßen, auf das Cover zu schreiben, und ein ambitioniertes Editorial, das erklärte, dass wir einen Beitrag leisten wollen, um „eine lebendige Opposition und echte politische Alternativen zu entwickeln.“ Knapp vier Jahre später zählt Perspektiven Nr. 10 72 Seiten, trägt seinen hochaktuellen Themenschwerpunkt stolz auf der golden glitzernden Titelseite – und hat an Ambition nichts verloren.

„Die Explosion eines politischen Unbehagens“

von

Die Uni brennt! Maria Asenbaum, Katharina Hajek, Michael Botka und Ako Pire haben mit AktivistInnen im und um das Audimax gesprochen. Entstanden ist eine Momentaufnahme, in der die unterschiedlichen Blickwinkel, aber auch der gemeinsame Enthusiasmus zum Ausdruck kommt.

Editorial

von

Die liebe Familie: Sitzplätze und Blumenhüte für die Damen, Autorität und weltgeschichtlicher Ruhm für die Herren. Als Jenny Marx ihren Vater bat, Fragen in ihrem Poesiealbum zu beantworten, schrieb dieser, seine Lieblingstugend beim Mann wäre „Kraft“; bei der Frau: „Schwäche“. Wir sehen: die feministische Sache hatte es von Anfang an nicht leicht, in ein Verhältnis zum Marxismus zu treten.

Wert und Wettex

von

Versuche einer theoretischen Vereinigung marxistischer und feministischer Erklärungsansätze zu asymmetrischen Geschlechterverhältnissen im Kapitalismus waren und sind nicht unproblematisch. Maria Asenbaum und Katherina Kinzel wühlen in Hausarbeitsdebatten, werttheoretischen Streitfragen, bürgerlich-familialen Diskurskonstruktionen und ideologietheoretischen Auseinandersetzungen der letzten 30 Jahre.



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