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	<title>PERSPEKTIVEN : Magazin für linke Theorie und Praxis &#187; Repression</title>
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	<description>PERSPEKTIVEN : Magazin für linke Theorie und Praxis</description>
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		<title>Nachdem es brannte. Gro&#223;britanniens Karneval der Reaktion</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 12:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Repression]]></category>
		<category><![CDATA[Riots]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kampf um die Deutungsmacht &#252;ber die Riots, an denen sich im August mehrere tausend Menschen in verschiedenen St&#228;dten Englands beteiligt hatten, scheint die Strategie der Konservativen Erfolg zu haben: „kriminelle Elemente“ und Gangs werden f&#252;r die Unruhen verantwortlich gemacht. Eine Einsch&#228;tzung von Benjamin Opratko.

In der Logik der Konservativen war die Sache, nach einer kurzen Schrecksekunde zumindest, klar: Die „L&#246;sung“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kampf um die Deutungsmacht &#252;ber die Riots, an denen sich im August mehrere tausend Menschen in verschiedenen St&#228;dten Englands beteiligt hatten, scheint die Strategie der Konservativen Erfolg zu haben: „kriminelle Elemente“ und Gangs werden f&#252;r die Unruhen verantwortlich gemacht. Eine Einsch&#228;tzung von <em>Benjamin Opratko</em>.<br />
<span id="more-2181"></span><br />
In der Logik der Konservativen war die Sache, nach einer kurzen Schrecksekunde zumindest, klar: Die „L&#246;sung“ f&#252;r das „Problem“ der Riots besteht in m&#246;glichst <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2011/aug/18/full-picture-of-riot-sentences">harten Strafen</a>, die nicht nur einzelne „T&#228;terInnen“ so lange wie rechtsstaatlich irgend m&#246;glich hinter Gitter und aus den „Problem-Communities“ raus halten, sondern auch und besonders abschreckend wirken sollen. Denn wenn, wie David Cameron und Konsorten meinen, individuelle Bereicherung die Motivationslage hinter den Riots darstellt, dann waren diese eine Art organisierter Ladendiebstahl auf gro&#223;er Ma&#223;stabsebene. Und LadendiebInnen lassen sich, so die Grundthese von Law-and-Order-PolitikerInnen (die auch <a href="http://derstandard.at/1313024743535/Blog-KrisenFrey-Camerons-richtige-Kalkulation?_blogGroup=1">hierzulande</a> von ihren PopulisatorInnen verbreitet wird), von hohen Strafen abschrecken. Eine etwaige Wiederholung der „August Riots“ soll also dadurch verhindert werden, dass m&#246;glichst viele junge Menschen f&#252;r mehrere Monate oder gleich <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2011/aug/16/uk-riots-four-years-disorder-facebook">Jahre</a> und zum Teil f&#252;r <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/crime/8695988/London-riots-Lidl-water-thief-jailed-for-six-months.html">l&#228;cherliche</a> <a href="http://medienkritikwien.wordpress.com/2011/08/19/worst-case-bei-facebook-eingetreten-vier-jahre-haft-fuer-postings/">„Delikte“</a>, ins Gef&#228;ngnis kommen, ihren Familien Sozialleistungen gek&#252;rzt und sie aus <a href="http://lydall.standard.co.uk/2011/08/councils-threaten-london-rioters-with-eviction-.html">gef&#246;rderten Wohnungen rausgeschmissen</a> werden. Eine gewagte Wette der Herrschenden, deren Einsatz so oder so die Armen in Englands St&#228;dten zu zahlen haben. Verarmten und erwerbslosen Jugendlichen noch mehr soziale Sicherheiten zu nehmen und sie in &#252;berf&#252;llten Gef&#228;ngnissen gemeinsam mit „gew&#246;hnlichen“ straff&#228;llig gewordenen zusammen zu pferchen ist, darauf w&#252;rden wir wetten, der sicherste Weg, um aus der diskursiven Kriminalisierung der Aufst&#228;ndischen eine ganz praktisch-materielle zu machen, und aus den Aussagen der Herrschenden selbsterf&#252;llende Prophezeiungen.</p>
<p>Die alte Einsicht Antonio Gramscis, dass Zwang- und Konsenselemente politischer Macht im Kapitalismus einander nicht ausschlie&#223;en, sondern wechselseitig bedingen, l&#228;sst sich anhand dieses <a href="http://lattelabour.blogspot.com/2011/08/carnival-of-reaction.html">Karnevals der Reaktion</a> brandaktuell nachvollziehen. Die massive Repressionswelle, in der u.a. von den allgegenw&#228;rtigen &#220;berwachungskameras aufgenommene Bilder von Verd&#228;chtigen auf <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2011/aug/12/looting-suspects-cctv-digi-van">„Digi-Vans“ vor Einkaufszentren gezeigt wurden</a> und der Bev&#246;lkerung die permanente Aufforderung angetragen wird, Bekannte, die an den Riots teilgenommen haben k&#246;nnten, der Polizei zu melden, wird offenbar in breiten Teilen der englischen Bev&#246;lkerung unterst&#252;tzt. Laut einer YouGov-Umfrage sind 81 Prozent der Befragten der Meinung, die Urteile gegen rioters w&#228;ren <a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/3761667/Eight-in-ten-Brits-back-the-tough-sentences-being-doled-out-to-riot-thugs.html#comment-rig">„gerade richtig“ oder gar „zu wenig“ hart</a>. Bereits w&#228;hrend der Aufst&#228;nde unterst&#252;tzen 90 Prozent den Einsatz von Wasserwerfern; 77 Prozent w&#228;ren f&#252;r einen Armeeeinsatz gewesen und 33 Prozent meinten gar, die Polizei sollte mit <a href="http://today.yougov.co.uk/sites/today.yougov.co.uk/files/yougov_england_riot_results_pdf_pr.pdf">scharfer Munition gegen Unruhestifter</a> vorgehen. Der autorit&#228;r-populistische Konsens der Tories scheint also weitgehend zu halten (auch wenn aus den Reihen des liberaldemokratischen Koalitionspartners vereinzelt <a href="http://www.huffingtonpost.co.uk/2011/08/16/two-men-jailed-for-four-y_n_928942.html">verhaltene Kritik an den harten Gerichtsurteilen</a> artikuliert wird). Im Ringen um die Deutung der Aufst&#228;nde haben sich alle Parlamentsparteien, die wichtigsten Medien und ein Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung der konservativen Storyline angeschlossen. Die Bedeutungsketten, in denen jugendliche Aufst&#228;ndische als kriminell, gierig, gewaltgeil und bar jeglicher moralischer Codes definiert werden, scheinen fest geschmiedet. Sie n&#252;tzen nicht nur der aktuellen Tory-F&#252;hrung, sondern bieten auch offen faschistischen Kr&#228;ften und rassistischen Figuren die Gelegenheit, sich an ihnen in Richtung &#214;ffentlichkeit zu hanteln. Zwei Ereignisse stehen daf&#252;r paradigmatisch. Erstens versuchten die faschistische British National Party (BNP) und insbesondere die English Defence League (EDL), die Unruhen zu ihren Gunsten zu nutzen und sich als Besch&#252;tzerInnen der Wei&#223;en, „anst&#228;ndigen“ Arbeiterklasse darzustellen. Im Londoner Stadtteil Eltham organisierte die EDL eine „B&#252;rgerwehr“, die sich schnell in einen <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/crime/8692872/London-riots-far-right-political-party-protect-Eltham-residents.html">rassistischen Mob verwandelte</a>. Zweitens, und m&#246;glicherweise entscheidender, brachte der konservative Historiker David Starkey eine spezifische rassistische Interpretation der Riots in die &#246;ffentliche Debatte, die sich als weitaus anschlussf&#228;higer f&#252;r die „gesellschaftliche Mitte“, d.h. jene, die sich daf&#252;r halten, erweisen k&#246;nnte. In der BBC Newsnight erkl&#228;rte er, die Gr&#252;nde f&#252;r die Gewalt w&#228;ren in der &#220;bernahme einer „schwarzen Kultur“ durch die <a href="http://www.socialistreview.org.uk/article.php?articlenumber=11724">„Chavs“</a> (ein abwertender Ausdruck f&#252;r Wei&#223;e Jugendliche aus der ArbeiterInnenklasse) zu suchen. Seine Problemdiagnose: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=S2_6ggJf3ns&#038;feature=youtu.be">„The Whites have become Blacks“</a>. Die „schwarze Kultur“ sei „gewaltt&#228;tig, destruktiv, nihilistisch“ – und damit so ganz anders als das Friedvolle, Konstruktive und Geordnete, kurz: Wei&#223;e der britischen Gesellschaft. Seine besondere Signifikanz erh&#228;lt dieser Sub-Diskurs der Post-Riot-Debatte, weil hier der Rassismus im respektablen Gewande eines Cambridge-Gelehrten auftritt und in bestem Empire-English beteuert, es gehe ja gar nicht um Hautfarbe, sondern blo&#223; um <a href="http://www.perspektiven-online.at/2008/02/22/islamophobie-und-die-kulturen-des-rassismus/">„Kultur“</a>. Die ganze Perfidie dieses Auftritts, der als Schulbeispiel f&#252;r den neuen Kulturrassismus in der politischen Bildung wertvoll sein k&#246;nnte, hat Owen Jones, der ebenfalls in der Sendung zu Gast war, sch&#246;n <a href="http://owenjones.org/2011/08/16/it-was-like-enoch-powell-meets-alan-partridge">zusammengefasst</a>.</p>
<p>Doch die hegemonialen Verh&#228;ltnisse sind nicht so widerspruchslos, wie sie sich auf den ersten Blick pr&#228;sentieren m&#246;gen. Der Blogger und SWP-Aktivist Richard Seymour hat <a href="http://leninology.blogspot.com/2011/08/competing-common-senses-of-riots.html">darauf hingewiesen</a>, dass die Ergebnisse der Post-Riot-Umfragen, die derzeit in den britischen Medien zirkulieren, zwei konkurrierenden Logiken folgen. Zwar ist das konservative Narrativ dominant, trotzdem sind immerhin 50 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Sparpolitik der Tory-Regierung als eine der Ursachen f&#252;r die Unruhen gesehen werden muss. (36 Prozent verneinen dies.) Angesichts des massiven Propaganda-Einsatzes der letzten Wochen, um die Riots als kriminelle Gewaltorgie darzustellen, ist das eine bemerkenswerte Zahl. Versuche, diese Widerspr&#252;che des Alltagsbewusstsein politisch zu artikulieren und Gegenpositionen zu der Strategie der Kriminalisierung und Repression h&#246;rbar zu machen, bleiben bis dato jedoch schwach. Bei einer kurzfristig von lokalen Stadtteilinitiativen organisierte Demo unter dem Motto „Give Our Kids a Chance“ kamen <a href="http://london.indymedia.org/articles/9963">immerhin 2.000 Menschen zusammen</a>, um auf die Armut und Ungerechtigkeit hinzuweisen, die als Gr&#252;nde f&#252;r die Riots gesehen werden. Solche Initiativen sind zumindest bislang jedoch weithin marginal. Daf&#252;r gibt es eine Reihe Gr&#252;nden. Einer ist sicherlich der desastr&#246;se Zustand der Linken in England. Respect, das ambitionierte Projekt einer breiten linken Wahlplattform unter Einbindung muslimischer Gruppen, die sich in der Bewegung gegen den Irak-Krieg politisiert hatten, ist auf dramatische Weise gescheitert. Die Socialist Workers Party (SWP), die gr&#246;&#223;te Organisation der radikalen Linken und ehemals treibende Kraft hinter Respect, scheint sich von dieser Niederlage bis heute nicht erholt zu haben. Zumindest stellt sie sich jedoch <a href="http://www.socialistworker.co.uk/art.php?id=25645">unmissverst&#228;ndlich gegen die Kriminalisierung</a> der Aufst&#228;nde und verweigert sich dem hysterischen Verurteilungs-Imperativ. Derweil sieht es aber so aus, als w&#252;rde der konservative Backlash den Aufstand der englischen Jugendlichen nach dessen polizeilichen Niederschlagung noch einmal &#252;berrollen, und mit ihm all jene, die auf die gesellschaftlichen Ursachen der Riots und die Notwendigkeit ihrer &#220;berwindung bestehen.</p>
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		<title>Polizei verhindert antifaschistische Demonstration in Linz!</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2009/05/03/polizei-verhindert-antifaschistische-demonstration-in-linz/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 20:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Repression]]></category>

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		<description><![CDATA[(Bericht eines Aktivisten von der antifaschistischen Demonstration in Linz am 1. Mai)

Nachdem schon am Abend des 30. April 2000 Menschen in Linz gegen den geplanten Naziaufmarsch auf die Stra&#223;e gegangen waren („Lichterzug gegen Rechts“), wollten wir auch am 1. Mai ein deutliches Zeichen gegen Nazis, Faschismus und Rassismus setzen.
Ab 10 Uhr versammelten sich 200 bis 300 Menschen aus unterschiedlichen politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Bericht eines Aktivisten von der antifaschistischen Demonstration in Linz am 1. Mai)</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-394" title="linz1mai09" src="http://www.perspektiven-online.at/wp-content/uploads/2009/05/linz1mai09-300x225.jpg" alt="linz1mai09" width="300" height="225" /></p>
<p>Nachdem schon am Abend des 30. April 2000 Menschen in Linz gegen den geplanten Naziaufmarsch auf die Stra&#223;e gegangen waren (<a href="http://lichtergegenrechts.at/" target="_blank">„Lichterzug gegen Rechts“</a>), wollten wir auch am 1. Mai ein deutliches Zeichen gegen Nazis, Faschismus und Rassismus setzen.</p>
<p>Ab 10 Uhr versammelten sich 200 bis 300 Menschen aus unterschiedlichen politischen Richtungen und Altersgruppen bei dem Kundgebungsort. Neben KP&#214;, SLP und autonomen Gruppen waren vor allem migrantische Organisationen vertreten. Nichts deutete darauf hin, dass die Demonstration eskalieren w&#252;rde.<br />
<span id="more-389"></span><br />
Alle machten sich bereit um loszumarschieren, doch ohne ersichtlichen Grund fing die Polizei an, den hinteren Teil der Demonstration (ca. f&#252;nfzig TeilnehmerInnen) einzukesseln. Sp&#228;tere Begr&#252;ndung: „Vergehen gegen das Vermummungsverbot“!<br />
Daraufhin solidarisierte sich der restliche Teil der Demonstration mit Slogans wie „Polizei &#8211; Stra&#223;e Frei“, „This is what democracy looks like“ oder „Hoch die internationale Solidarit&#228;t“ und forderte die Polizei, auf den Kessel aufzul&#246;sen.<br />
Immer wieder eskalierte die Situation als die Polizei anfing, einzelne Leute zum Teil <a href="http://www.youtube.com/watch?v=F-PgqKd4gp4&amp;feature=related" target="_blank">sehr brutal</a> aus dem Kessel zu zerren. Dabei setzte die Polizei mehrmals Schlagst&#246;cke und Pfefferspray gegen die bis dahin V&#214;LLIG friedlichen DemonstrantInnen ein. (Die in den Medien aufgez&#228;hlten verletzten Polizisten waren Folgen des eigenen Pfeffersprays!) Dies dauerte zweieinhalb (!) Stunden, erst als die Polizei alle eingekesselten DemonstrantInnen fotografierte und deren Personalien aufgenommen hatte, konnten wir doch noch unsere Demonstration starten.<br />
Als wir am Hauptplatz ankamen, trafen wir auf eine Gruppe von zehn Nazis aus dem <a href="http://www.doew.at/frames.php?/projekte/rechts/organisation/afp_gutacht.html" target="_blank">BFJ-Umfeld</a>, die schlussendlich unter Polizeischutz abzogen, w&#228;hrend es noch zu mindestens zwei Festnahmen auf unserer Seite kam, und ein riesiges Polizeiaufgebot den Hauptplatz absperrte.</p>
<p>Dazu noch ein paar Anmerkungen:</p>
<ul>
<li>Es ist demokratiepolitisch unglaublich, dass eine antifaschistische Demonstration fast drei Stunden lang festgehalten wird, w&#228;hrend Nazigruppen ungehindert durch Linz spazieren durften.</li>
</ul>
<ul>
<li>Unter fadenscheinigen Vorw&#228;nden (angebliche Verst&#246;&#223;e gegen das Vermummungsverbot – Sonnenbrillen und Kapuzzenpullis) wurde eine angemeldete Demonstration von der Polizei verhindert, nur damit Strache seine Hetzveranstaltung – er sprach in Linz zum EU-Wahlkampfauftakt der FP&#214; – ungest&#246;rt durchziehen kann.</li>
</ul>
<ul>
<li>Positiv und beeindruckend war das solidarische und lautstarke Auftreten aller DemonstrantInnen! War wohl eine der dynamischsten Drei-Stunden-Stehdemo die ich erlebt habe. Es wurde immer wieder versucht die Demonstration/Kundgebung durch Spr&#252;che und Reden politisch zu gestalten und den zahlreichen PassantInnen unsere Anliegen n&#228;her zubringen. Alle Reden wurden immer &#252;bersetzt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Positiv ist auch, dass es an diesem Wochenende einige antifaschistische und antirassistische Mobilisierungen gab: <a href="http://freiebildung.at/wordpress/strache-blockieren-rassismus-stoppen-auf-der-uni-und-uberall/" target="_blank">Straches Auftritt</a> auf der Wiener Uni wurde verhindert, <a href="http://lichtergegenrechts.at/" target="_blank">Lichterzug in Linz</a>, <a href="http://at.indymedia.org/node/14320" target="_blank">Gedenkdemo</a> zum Mord an Marcus Omofuma, <a href="http://www.sjoe.at/content/wien/home/article/4906.html" target="_blank">Fackelzug der SJ</a> in Wien unter dem Motto &#8220;Kein Platz f&#252;r Nazis&#8221;&#8230;</li>
</ul>
<p>Die Vorf&#228;lle in Linz zeigen einmal mehr, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der erstarkenden extremen Rechten f&#252;r die Linke in &#214;sterreich ist.<br />
<strong><br />
Berichte, Links und Videos</strong> auf <a href="http://antifa.servus.at/" target="_blank">http://antifa.servus.at/</a>,  <a href="http://andreame.at/node/275" target="_blank">http://andreame.at/node/275</a> und <a href="http://subversivmesse.net/blog/1-mai-09-in-linz-videos-bilder-artikel-links-zum-polizeiubergriff." target="_blank">http://subversivmesse.net/blog/1-mai-09-in-linz-videos-bilder-artikel-links-zum-polizeiubergriff.</a></p>
<p><strong>Spendenkonto:</strong><br />
Es wurde ein Spendenkonto f&#252;r die von Repression betroffenen Personen eingerichtet, da mit Verfahren nach der Eskalation Seitens der Polizei gerechnet werden muss. &#220;berweisungen bitte an folgendes Konto:</p>
<p>Kulturverein Treibsand<br />
Sparda-Bank Linz<br />
BLZ: 49460<br />
KNR: 426781<br />
IBAN: AT384946000000426781<br />
BIC: SPDAAT21XXX<br />
Verwendungszweck: Rechtshilfe (unbedingt angeben!)</p>
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