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	<title>PERSPEKTIVEN : Magazin für linke Theorie und Praxis &#187; Termine</title>
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	<description>PERSPEKTIVEN : Magazin für linke Theorie und Praxis</description>
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		<title>17. September 2011 &#8211; 100 Jahre Aufstand in Ottakring</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 12:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 17. September 1911 ist in Vergessenheit geraten. Ein Tag, an dem mehr als 100.000 Menschen in Wien gegen die unzumutbaren Lebensbedingungen demonstrierten. Ein Tag, der mit drei Toten und hunderten Verletzten endete – und mit der milit&#228;rischen Besetzung eines ganzen Stadtviertels.

Begonnen hatte dieser Tag mit einer Kundgebung vor dem Rathaus gegen die rasant steigenden Lebensmittelpreise. Organisiert hatte diese Kundgebung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 17. September 1911 ist in Vergessenheit geraten. Ein Tag, an dem mehr als 100.000 Menschen in Wien gegen die unzumutbaren Lebensbedingungen demonstrierten. Ein Tag, der mit drei Toten und hunderten Verletzten endete – und mit der milit&#228;rischen Besetzung eines ganzen Stadtviertels.<br />
<span id="more-2347"></span><br />
Begonnen hatte dieser Tag mit einer Kundgebung vor dem Rathaus gegen die rasant steigenden Lebensmittelpreise. Organisiert hatte diese Kundgebung die sozialdemokratische Partei, und gekommen waren vor allem die BewohnerInnen der Vorst&#228;dte, aus Landstra&#223;e, Simmering, Ottakring …</p>
<p><strong>Hunger wird gemacht</strong></p>
<p>Der Hunger in den Vorst&#228;dten war nicht Folge von Missernten, sondern der Zollgesetzgebung, die den Interessen der Gro&#223;agrarier folgte. Ebenso hatte es sich mit der Hungersnot in Frankreich 1846/47 verhalten, die auf die massenhafte Ausfuhr von Getreide zur&#252;ck zu f&#252;hren war (und die zu massenhaften Aufst&#228;nden f&#252;hrte). Und genauso verh&#228;lt es sich mit der Preisexplosion bei Getreide seit 2008, die Folge der Umstellung auf „Bio-Sprit“-Produktion ist und ebenfalls zu weltweiten Hungerrevolten f&#252;hrt.<br />
Ebenso konnte die Wohnungsnot nicht auf die massive Zuwanderung nach Wien zur&#252;ckgef&#252;hrt werden. Sie war Ergebnis von Spekulation mit Grund und Boden sowie Baumaterialien. Neu-Ottakring war ein in den 1890er Jahren errichteter, auf dem Reissbrett entworfener Bezirksteil, mit schnurgeraden Stra&#223;en, Substandardwohnungen und horrenden Mieten. Die Architektur spiegelt bereits die Angst der Herrschenden vor den „Geistern, die sie gerufen hatten“ (gemeint sind die f&#252;r die kapitalistische Entwicklung n&#246;tigen Arbeitskr&#228;fte) wider: Es gab keine verwinkelten Gassen, die sich, wie in der Revolution 1848, leicht verbarrikadieren lie&#223;en. Das gesamte Gr&#228;tzl war von drei Seiten leicht abzuriegeln: zur Innenstadt stellte der G&#252;rtel mit der hoch gef&#252;hrten Stadtbahn eine ideale Befestigungsanlage dar, nach S&#252;den grenzte ein riesiger Truppen&#252;bungsplatz an das Gel&#228;nde, und im Westen endete das Gebiet an der Vorortelinie.</p>
<p><strong>Verschiedene Sprachen</strong></p>
<p>Am 17. September 1911 explodierte die Wut der VorstadtbewohnerInnen. Nach den Reden vor dem Rathaus zogen Gruppen von mehreren tausend DemonstrantInnen durch die Innenstadt. Sie wurden von Polizei und Armee st&#228;ndig angegriffen und abgedr&#228;ngt. Dagegen wehrten sie sich mit allem, was ihnen in die H&#228;nde fiel.<br />
Und wenn die Presse (und die Sozialdemokratie) sp&#228;ter von „unverantwortlichen Elementen“ und „Lumpenproletariat“ sprach, so musste sie gleichzeitig zugestehen, dass die „Exzedenten“ von einem Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung unterst&#252;tzt wurden: Frauen versorgten Jugendliche mit Steinen, die sie in ihren Sch&#252;rzen herbeischafften, aus Gasth&#228;usern wurden die Ordnungsh&#252;ter mit Bierkr&#252;geln, aus den Fenstern der Wohnh&#228;user mit allem, was verf&#252;gbar war, beworfen. Die sozialdemokratischen F&#252;hrer verstanden ebenso wenig wie die B&#252;rger, warum Papierhandlungen und Schulen verw&#252;stet und Stra&#223;enlaternen zerst&#246;rt wurden. F&#252;r sie standen diese Einrichtungen f&#252;r den „Fortschritt“. Wir verstehen diese Zerst&#246;rungswut besser, wenn wir uns an Stelle der Stra&#223;enbeleuchtung die Kamera&#252;berwachung &#246;ffentlicher R&#228;ume und an Stelle der Papierhandlungen und Bezirks&#228;mter die Datenbanken der Ministerien und Polizei (sowie die privatwirtschaftliche Sammelwut von Daten) vorstellen.<br />
Was die einen notwendige Voraussetzung f&#252;r „sozialen Frieden“ und „geordnetes Zusammenleben“ nennen, bedeutet f&#252;r andere &#220;berwachung, Reglementierung, Unterdr&#252;ckung jeglichen Ansatzes eines selbstbestimmten Lebens. Und oft Bestrafung und/oder Abschiebung.<br />
Die sozialdemokratische F&#252;hrung verstand den Aufruf zur Kundgebung als „Ventil“ f&#252;r die Massen, die ihre Wut artikulieren „durften“, und als Unterst&#252;tzung ihrer Parlamentsfraktion. Die Massen selbst verstanden, dass eine Kundgebung nichts &#228;ndern w&#252;rde, sahen sie sich doch von Anfang an tausenden Ordnungsh&#252;tern gegen&#252;ber, die nur darauf warteten, die Demonstration so rasch wie m&#246;glich aufzul&#246;sen.<br />
Die Polizei wiederum konnte ebenso wenig wie die Armee begreifen, wieso die Aufst&#228;ndischen nicht abhauten, wenn der Befehl, die Gewehre anzulegen, erteilt wurde. Sie verstanden nicht, dass es f&#252;r diese Menschen, die in ihrem eigenen Bezirk angegriffen wurden, gar keine R&#252;ckzugsm&#246;glichkeit mehr gab. Und sie verstanden nicht, dass Menschen, die f&#252;r ihre eigenen Interessen k&#228;mpfen, sich anders verhalten als zum Dienst f&#252;r fremde Interessen verpflichtete Soldaten.</p>
<p><strong>Verlorene Schlacht</strong></p>
<p>Der Aufstand in Neu-Ottakring endete noch am Abend des 17. September 1911. Er endete mit dem Einsatz nahezu der gesamten in Wien verf&#252;gbaren Truppen gegen die Bev&#246;lkerung eines einzigen Bezirksteiles. Er endete mit der milit&#228;rischen Besetzung des gesamten Bezirks, mit drei toten und hunderten verletzten BewohnerInnen. Und er sollte so rasch wie m&#246;glich aus dem kollektiven Ged&#228;chtnis getilgt werden, das war sowohl die Absicht der Regierung und der Bourgeoisie als auch der sozialdemokratischen F&#252;hrung.<br />
Er hatte gezeigt, dass es keinerlei Vertrauen der Vorstadtbev&#246;lkerung in die Regierung mehr gab. Er hatte auch gezeigt, dass die Menschen genug hatten von den Reden der sozialdemokratischen Opposition. Und dass sie verstanden hatten, dass „geordnete, disziplinierte Demonstrationen“ nichts &#228;ndern. Dieser Aufstand musste so rasch wie m&#246;glich unterdr&#252;ckt werden, ehe er sich so weit entwickeln konnte, dass die Menschen selbstorganisiert ihr Leben in die Hand nahmen.<br />
Wohin selbstorganisierter Widerstand f&#252;hren kann, lernen wir zur Zeit etwa von den &#196;gypterInnen. Die Zugest&#228;ndnisse, die die Milit&#228;rs gemacht haben, indem sie Pr&#228;sident Mubarak verhafteten und anklagten, k&#246;nnen die Menschen nicht mehr beruhigen. In immer neuen Mobilisierungen stellen sie immer weitergehende Forderungen, die schlie&#223;lich nicht nur die Milit&#228;rf&#252;hrung, sondern das Prinzip der kapitalistischen Verwertung selbst betreffen k&#246;nnten. Nicht vergessen Der 17. Septemer 1911 in Neu-Ottakring ist uns wichtig, und deshalb erinnern wir an ihn. Er ist in vielerlei Hinsicht aktuell. Spekulation mit Lebensmitteln und Wohnraum, &#220;berwachung und Unterdr&#252;ckung sind so wenig Geschichte wie ihre Ursache, die kapitalistische Verwertung – und der Kampf dagegen. Am 17. September 2011 werden wir einige der Brennpunkte des Aufstands von 1911 besuchen und neben der Erinnerung an die Ereignisse vor 100 Jahren auch Parallelen zu heute ziehen. Wir gedenken der K&#228;mpferInnen in angemessener Form, indem wir sie nicht vergessen, indem wir aus ihren Fehlern lernen, und indem wir den Kampf um ein besseres Leben weiterf&#252;hren.</p>
<p>&#220;bernommen von <a href="http://17september.noblogs.org/">http://17september.noblogs.org</a></p>
<p><strong>Programm am 17. September 2011:</strong><br />
ab 12:00 Uhr: Aufst&#228;ndische K&#246;stlichkeiten: Volxk&#252;che, Infostand und szenische Interventionen am Yppenplatz<br />
16:00 Uhr: Rundgang durch das aufst&#228;ndische Ottakring, Treffpunkt Schuhmeierplatz<br />
ab 18:00 Uhr: Stra&#223;enfest am Hofferplatz mit Infos, Live-Musik und Volksk&#252;che<br />
ab 19:00 Uhr: Arbeitsleben Ottakring: Austellungser&#246;ffnung mit anarchischem Liedgut<br />
ab 22:00 Uhr: Fortsetzung im BOEM (Koppstra&#223;e 26)</p>
<p><strong>22.9.2011, Donnerstag 20 Uhr</strong><br />
Diskussion mit Wolfgang Maderthaner und Susan Zimmermann (HistorikerInnen) im <a href="http://boem.postism.org/">BOEM</a>.</p>
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		<title>NoWKR &#8211; Aktionskonferenz</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2011/06/08/nowkr-aktionskonferenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 18:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittwoch, 23. Juni ab 10 Uhr
Die NoWKR-Aktionskonferenz findet im Amerlinghaus (Stiftgasse 8, 1070 Wien) statt!
Mit einem Erfahrungsbericht aus der Naziblockade in Dresden und verschiedenen Arbeitsgruppen zu u.a. Rechtshilfe, B&#252;ndnisarbeit, Demo/Blockade und Workshops

Am 27. J&#228;nner 2012 findet zum 59. Mal der Ball des Wiener Korporations Ring statt. Erschreckend daran ist nicht nur, dass den Burschenschaften erneut die repr&#228;sentative Hofburg zur Verf&#252;gung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch, 23. Juni ab 10 Uhr<br />
Die NoWKR-Aktionskonferenz findet im Amerlinghaus (Stiftgasse 8, 1070 Wien) statt!</strong><br />
Mit einem Erfahrungsbericht aus der Naziblockade in Dresden und verschiedenen Arbeitsgruppen zu u.a. Rechtshilfe, B&#252;ndnisarbeit, Demo/Blockade und Workshops<br />
<span id="more-1936"></span></p>
<p>Am 27. J&#228;nner 2012 findet zum 59. Mal der Ball des Wiener Korporations Ring statt. Erschreckend daran ist nicht nur, dass den Burschenschaften erneut die repr&#228;sentative Hofburg zur Verf&#252;gung steht, sondern dass dieser Tag mit dem Tag der Auschwitz-Befreiung zusammen f&#228;llt.</p>
<p>Es gibt genug Gr&#252;nde gegen den WKR Ball aktiv zu sein: w&#228;hrend die organisierenden Burschenschaften als Bindeglied zwischen militanter Neonaziszene und parlamentarischem Rechtsextremismus dient, nutzt die FP&#214; die Veranstaltung zur internationalen Vernetzung mit der europ&#228;ischen Rechten. Angesichts der Tatsache, dass Burschenschaften eine wichtige Rolle in der FP&#214; einnehmen, verdeutlichen die aktuellen Umfragewerte der FP&#214; die Notwendigkeit eines breiten antifaschistischen Protestes.</p>
<p>Der 8. Mai hat die M&#246;glichkeit eines breiten und lautstarken Protests verdeutlicht. An diesem Erfolg und den Erfahrungen der letzten Jahre ankn&#252;pfend, wollen wir mit einer ganzt&#228;gigen Aktionskonferenz gemeinsam den Startpunkt f&#252;r die antifaschistische Mobilisierung gegen den BurschenschafterBall setzen. Auf der Aktionskonferenz wollen wir in Work. shops und Diskussionsrunden die inhaltliche und praktische Ausrichtung unseres Protestes erarbeiten.</p>
<p>Mit einem Erfahrungsbericht von der Naziblockade in Dresden und verschiedenen Arbeitsgruppen (u.a. zu Rechtshilfe, B&#252;ndnisarbeit, Demo/Blockade…)</p>
<p>Programm und Beschreibung der Workshops unter <a href="http://achtermai.blogsport.eu/">http://achtermai.blogsport.eu/</a></p>
<p>Kontakt: 8mai-wien@riseup.net</p>
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		<item>
		<title>Revolution in Egypt &#8211; zwischen Aufbruchsstimmung und Revolutionsromantik</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2011/05/24/revolution-in-egypt-zwischen-aufbruchsstimmung-und-revolutionsromantik/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 10:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
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		<category><![CDATA[AGMO]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussionsveranstaltung der Arbeitsgruppe Mittlerer Osten (AGMO)
Mittwoch, 1. Juni 2011, 19 Uhr
HS B, Hof 2, Campus der Universit&#228;t Wien (Achtung, ge&#228;ndert!)
Spitalgasse 2-4
1090 Wien

Thawra, Thawra hatta’l nasr („Revolution bis zum Sieg“) war Anfang des Jahres auf den &#228;gyptischen Stra&#223;en tausendfach zu h&#246;ren. Die Forderung nach Mubaraks Abdankung und einem Aufr&#228;umen mit den f&#252;hrenden K&#246;pfen des alten Regime hat die revolution&#228;re Bewegung geeint. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diskussionsveranstaltung der Arbeitsgruppe Mittlerer Osten (<a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100002513520194" target="_blank">AGMO</a>)</p>
<p>Mittwoch, 1. Juni 2011, 19 Uhr<br />
HS B, Hof 2, Campus der Universit&#228;t Wien (Achtung, ge&#228;ndert!)<br />
Spitalgasse 2-4<br />
1090 Wien</p>
<p><span id="more-1927"></span></p>
<p>Thawra, Thawra hatta’l nasr („Revolution bis zum Sieg“) war Anfang des Jahres auf den &#228;gyptischen Stra&#223;en tausendfach zu h&#246;ren. Die Forderung nach Mubaraks Abdankung und einem Aufr&#228;umen mit den f&#252;hrenden K&#246;pfen des alten Regime hat die revolution&#228;re Bewegung geeint. Wie die Zukunft &#196;gyptens nun gestaltet werden soll, ist allerdings heftig umstritten. W&#228;hrend alte Eliten und diverse Interessengruppen versuchen, das Ende der Revolution auszurufen, fordern progressive Kr&#228;fte einen qualitativen Bruch mit der alten politischen Ordnung und weitreichende soziale Ver&#228;nderungen.<br />
Der Ausgang dieser Auseinandersetzungen und somit auch die Frage nach der Tragweite der &#228;gyptischen Revolution ist offen.<br />
In dieser Veranstaltung wollen abseits von revolutionsromantischer Hochstilisierung und medialen Konstruktionen wie der &#8220;Facebook-Revolution&#8221; ein differenziertes Bild des revolution&#228;ren Prozesses in &#196;gypten diskutieren.<br />
Welche Voraussetzungen erm&#246;glichten diesen Massenprotest? Wie sehen aktuelle Entwicklungen und Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse in &#196;gypten aus? Was k&#246;nnen wir davon lernen und wie sind die unz&#228;hligen Widerspr&#252;chlichkeiten einer Gesellschaft im Umbruch zu verarbeiten? Letztendlich, wo steht die &#228;gyptische Linke in diesem Prozess und welchen Herausforderungen muss sie sich dabei stellen?</p>
<p>AGMO – Arbeitsgruppe Mittlerer Osten<br />
Diese Veranstaltung ist der erste Output einer Forschungsreise, welche Anfang Mai nach &#196;ypten f&#252;hrte. In Kairo, Alexandria und in der Industriestadt Mahalla el-Kubra wurden zahlreiche Interviews gef&#252;hrt. AkteurInnen unterschiedlicher politischer Herkunft und &#220;berzeugung wurden um ihre Einsch&#228;tzung zu den Entwicklungen und Perspektiven in &#196;gypten befragt. Die Ergebnisse dieser Interviews wie auch die visuelle Dokumentation der Reise werden in den Vortrag einflie&#223;en.</p>
<p>Facebook: <a rel="nofollow" href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100002513520194" target="_blank">http://www.facebook.com/profile.php?id=100002513520194</a><br />
Weitere Veranstaltungen : &#196;gyptische Revolution und Geschlechterverh&#228;ltnisse</p>
<p>In Kooperation mit <a href="http://www.perspektiven-online.at" target="_blank">Perspektiven</a>, <a href="http://marxistin.blogsport.de/" target="_blank">Marxist*In</a>, <a href="http://www.univie.ac.at/politikwissenschaft/strv/index.html" target="_blank">STV Politikwissenschaften</a>, <a href="http://www.linkeshochschulnetz.at/" target="_blank">Linkes Hochschulnetzwerk</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>8. Mai – Aufmarsch von FP&#214;, Burschenschaften und Nazis stoppen!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 10:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[Komm zur Demonstration am 8. Mai um 17.00 am Schottentor in Wien!
Der 8. Mai ist der Tag der Kapitulation des Nationalsozialismus. Dieses Datum ist das Symbol f&#252;r das Ende des 2. Weltkrieges und des Nationalsozialismus, der 60 Millionen Menschenleben kostete.

In den Konzentrationslagern wurden ein Drittel aller europ&#228;ischen Juden und J&#252;dinnen ermordet, sowie Roma und Sinti, politische Gegner_innen, Homosexuelle und viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Komm zur Demonstration am 8. Mai um 17.00 am Schottentor in Wien!</strong><br />
Der 8. Mai ist der Tag der Kapitulation des Nationalsozialismus. Dieses Datum ist das Symbol f&#252;r das Ende des 2. Weltkrieges und des Nationalsozialismus, der 60 Millionen Menschenleben kostete.<br />
<span id="more-1909"></span><br />
In den Konzentrationslagern wurden ein Drittel aller europ&#228;ischen Juden und J&#252;dinnen ermordet, sowie Roma und Sinti, politische Gegner_innen, Homosexuelle und viele andere Gruppen, die nicht in die menschenverachtende nationalsozialistische Ideologie passten.</p>
<p>Es f&#228;llt schwer, angesichts der Opfer von einem Feiertag zu reden – es ist trotzdem ein Feiertag f&#252;r alle, die das Ende des von den Nazis angezettelten Krieges und seinem sinnlosen Blutvergie&#223;en feiern und ein Feiertag f&#252;r alle, die verhindern wollen, dass es wieder Konzentrationslager gibt, in denen systematisch Menschen umgebracht werden.</p>
<p><strong>Nazi-Aufmarsch stoppen!</strong></p>
<p>Die rechtsextremen Burschenschafter sch&#228;men sich nicht, diesen Tag zum Anlass der Trauer um die „totale Niederlage“ und zum Gedenken an ihre Held_innen zu nehmen– sie machen damit die T&#228;ter_innen zu Opfern. Das nehmen sie zum Anlass einen Fackelzug zum Heldenplatz, als Zeichen ihrer Trauer, zu veranstalten.</p>
<p>Das erste Mal seit 2004 ist HC Strache als prominenter Redner dazu eingeladen. Das hat Tradition. In den letzten Umfragen ist die FP&#214; gleichauf mit den Regierungsparteien. Gleichzeitig versucht Strache das deutschnationale Stammklientel zu bedienen, um ein Zeichen f&#252;r seine wahre Gesinnung zu setzen.</p>
<p><strong>Demo gegen Rechts!</strong></p>
<p>Der 8. Mai ist kein Tag der Trauer, sondern der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Gedenkens an die Opfer des Faschismus! Es ist ein Skandal, dass die Burschenschafter diese Veranstaltung durchf&#252;hren d&#252;rfen! Da es die gew&#228;hlten Politiker_innen offensichtlich nicht verhindern wollen, dann m&#252;ssen wir das machen:</p>
<p><a href="http://achtermai.blogsport.eu/">http://achtermai.blogsport.eu/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>MAYDAY! MAYDAY! Uni prek&#228;r</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2011/04/12/mayday-mayday-uni-prekaer/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 21:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Prekarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Bewegungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussionsverstaltung mit Joe Grim Feinberg (Graduate Students United) aus Chicago sowie AktivistInnen von Perspektiven und Linkes Hochschulnetz
Donnerstag, 14. April 2011, 19 Uhr
Aula, Uni-Campus AAKH, Hof 1, Spitalgasse 2 / Alserstr 4, 1090 Wien

Am 1. Mai findet heuer zum f&#252;nften Mal die MayDay-Parade in Wien statt. Begonnen hat alles 2004 als Teil der EuroMayDay-Kampagne mit dem Ziel einerseits den 1. Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diskussionsverstaltung mit Joe Grim Feinberg (Graduate Students United) aus Chicago sowie AktivistInnen von Perspektiven und Linkes Hochschulnetz</p>
<p>Donnerstag, 14. April 2011, 19 Uhr<br />
Aula, Uni-Campus AAKH, Hof 1, Spitalgasse 2 / Alserstr 4, 1090 Wien</strong><br />
<span id="more-1884"></span></p>
<p>Am 1. Mai findet heuer zum f&#252;nften Mal die MayDay-Parade in Wien statt. Begonnen hat alles 2004 als Teil der EuroMayDay-Kampagne mit dem Ziel einerseits den 1. Mai als Kampftag zu erneuern und andererseits – auch &#252;ber den 1. Mai hinaus – das Thema “Prekarisierung” an die &#214;ffentlichkeit zu tragen und widerst&#228;ndig zu besetzen.<br />
Begriffe wie Prekarit&#228;t, Prekarisierung und Prekariat sind mittlerweile den wenigsten fremd. Immer mehr Menschen sind mit “flexibleren” Arbeitsverh&#228;ltnisssen bei entsprechend marktgerechteren – sprich: niedrigeren L&#246;hnen konfrontiert, sei es bei der Arbeit mit Laptop oder Putzfetzen; mit oder ohne Krankenversicherung; mit oder ohne Aufenthalts- oder Arbeitsbewilligung.</p>
<p>MAYDAY!MAYDAY! Uni prek&#228;r…</p>
<p>Die Universit&#228;ten sind ein wesentlicher Ort der Prekarisierung. Studierende sind einem immer gr&#246;&#223;eren &#246;komischen Druck ausgesetzt (K&#252;rzung Familienbehilfe, drohende Wiedereinf&#252;hrung Studiengeb&#252;hren), schlagen sich durch das mit “McJobs” finanzierte Studium, jagen in schlecht bis gar nicht bezahlten Praktika Zusatzqualifikationen nach, um nach dem Abschluss sich selbst als “hochqualifierzierte*r Wissenarbeiter*in” vermarkten zu m&#252;ssen. Diese Wissensarbeitsrealit&#228;ten sind ebenso prek&#228;r: kurzfristige Projekte, schlecht bezahlte Lektor*innenjobs, aufwendige Projektantr&#228;ge mit langen Wartezeiten und ungewissem Ausgang, Druck zur Selbstausbeutung. Die Arbeit und somit das Leben werden l&#228;ngerfristig kaum planbar und soziale Sicherheit stellt sich einfach nicht ein.</p>
<p>In den letzten Jahren gab es neben der unibrennt-Bewegung an verschiedenen Instituten immer wieder lokale, teils erfolgreiche K&#228;mpfe und Initiativen zur Verbesserung – bzw. zur Verhinderung der Verschlechterung – der Arbeitssituation von Lehrenden / Forschenden / Studierenden. Diese Initiativen existieren oft parallel, es gibt meist wenig Kommunikation und teilweise erf&#228;hrt man nicht einmal voneinander.</p>
<p>Im Rahmen dieser MAYDAY! Mobilisierungsveranstaltung sollen Erfahrungen ausgetauscht, der Begriff Wissensarbeit diskutiert und m&#246;gliche Strategien der Organisierung ausgelotet werden. Ein besonderes Anliegen ist dabei, die Situation von Studierenden und jenen von Forschenden/Lehrenden zusammenzudenken und auf die Suche nach gemeinsamen Handlungsm&#246;glichkeiten zu gehen!</p>
<p>Eine Initiative von <a href="http://www.ig-elf.at/">IG Externe LektorInnen und freie Wissenschafter*innen</a>, <a href="http://www.linkeshochschulnetz.at/">Linkes Hochschulnetz</a> und <a href="http://www.perspektiven-online.at/">Perspektiven. Magazin f&#252;r linke Theorie und Praxis</a> im Rahmen von <a href="http://mayday-wien.org/">MAYDAY</a>!</p>
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		<title>Politischer Islam &#8211; Geschichte und Analyse</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2011/04/06/9-april-1030-workshop-politischer-islam-geschichte-und-analyse/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 09:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Naher und Mittlerer Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 9. April wollen wir uns im Rahmen eines eint&#228;gigen Workshops mit der Entstehungsgeschichte und der aktuellen, widerspr&#252;chlichen Rolle von politischen Bewegungen besch&#228;ftigen, die als &#8220;islamistisch&#8221; bezeichnet werden.  Dies scheint uns nicht zuletzt vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen in Nordafrika und Westasien und der Diskussionen um die Rolle des &#8220;Islamismus&#8221; in diesen Bewegungen wichtig zu sein.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 9. April wollen wir uns im Rahmen eines eint&#228;gigen Workshops mit der Entstehungsgeschichte und der aktuellen, widerspr&#252;chlichen Rolle von politischen Bewegungen besch&#228;ftigen, die als &#8220;islamistisch&#8221; bezeichnet werden. <span id="more-1871"></span> Dies scheint uns nicht zuletzt vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen in Nordafrika und Westasien und der Diskussionen um die Rolle des &#8220;Islamismus&#8221; in diesen Bewegungen wichtig zu sein.</p>
<p>Der Workshop richtet sich an Perspektiven-Mitglieder, SympathisantInnen und KollegInnen sowie alle an am Thema Interessierten. Ihr braucht keinerlei Vorkenntnisse haben, um mitzumachen. Einzige Voraussetzung ist die Lekt&#252;re von (kurzen) Vorbereitungstexten und eine formlose Anmeldung per Mail an perspektiven.veranstaltung@gmail.com. Die Vorbereitungstexte kriegt ihr nach der Anmeldung per Mail zugeschickt.</p>
<p>Der Workshop besteht aus 3 Teilen:</p>
<p>1. Vorstellrunde mit anschlie&#223;endem Input &#252;ber Grundlagen der Thematik (10:30 – 13:00)</p>
<p>2. Zur Einsch&#228;tzung des politischen Islams/Islamismen, Diskussion anhand von Leitfragen (14:00 – 16:00)</p>
<p>3. Abschluss und Diskussion &#252;ber Konseqenzen und Perspektiven (16:15 – 17:15)</p>
<p>Sa., 9. April 2011, 10:30 – 17:30 Uhr<br />
Ort: wird bei Anmeldung bekannt gegeben.<br />
Um Anmeldung wird gebeten, unter: perspektiven.veranstaltung@gmail.com</p>
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		<title>Gegen Rechts in die Offensive!</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2011/03/21/gegen-rechts-in-die-offensive/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 09:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussionsveranstaltung mit Aktivist_innen der B&#252;ndnisse NO-WKR und Dresden-Nazifrei

Mittwoch, 23. M&#228;rz 2011, 18.30 Uhr, Akademie der bildenden K&#252;nste, Sitzungssaal E10

Wie kann erfolgreicher Protest gegen Rechts aussehen? Zuletzt brachte der diesj&#228;hrige WKR-Ball in Wien diese Herausforderung auf die Tagesordnung von Antifaschist_innen und Antirassist_innen. W&#228;hrend die extreme Rechte in der Hofburg feiern durfte, wurde drau&#223;en ein vollst&#228;ndiges Demonstrationsverbot verh&#228;ngt. Dass sich die Proteste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diskussionsveranstaltung mit Aktivist_innen der B&#252;ndnisse <a href="http://www.nowkr.at/">NO-WKR</a> und <a href="http://www.dresden-nazifrei.com/">Dresden-Nazifrei</a><br />
</strong><br />
<strong>Mittwoch, 23. M&#228;rz 2011, 18.30 Uhr, Akademie der bildenden K&#252;nste, Sitzungssaal E10</strong></p>
<p><span id="more-1859"></span></p>
<p>Wie kann erfolgreicher Protest gegen Rechts aussehen? Zuletzt brachte der diesj&#228;hrige WKR-Ball in Wien diese Herausforderung auf die Tagesordnung von Antifaschist_innen und Antirassist_innen. W&#228;hrend die extreme Rechte in der Hofburg feiern durfte, wurde drau&#223;en ein vollst&#228;ndiges Demonstrationsverbot verh&#228;ngt. Dass sich die Proteste davon nicht aufhalten lie&#223;en, war ein gutes und wichtiges Zeichen, kann aber nicht dar&#252;ber hinwegt&#228;uschen, dass es im Kampf gegen Rechts in &#214;sterreich neuer Strategien bedarf.</p>
<p>Ein m&#246;glicher Ankn&#252;pfungspunkt sind die B&#252;ndnisarbeit und Proteste gegen den Naziaufmarsch in Dresden. Nachdem die Nazis dort jahrelang nicht gestoppt werden konnten, hat das breite B&#252;ndnis Dresden-Nazifrei 2011 das zweite Jahr in Folge mit 21.000 Menschen erfolgreich den gr&#246;&#223;ten Naziaufmarsch Europas blockiert. Dabei war gerade die Breite des B&#252;ndnisses ein wichtiger Erfolgsfaktor.</p>
<p>Angesichts dieser Erfahrungen aus Dresden halten wir f&#252;r die Zukunft – auch, aber nicht nur mit Blick auf den WKR-Ball – auch in Wien ein breites antifaschistisches und antirassistisches B&#252;ndnis f&#252;r notwendig. Ein solches B&#252;ndnis k&#246;nnte die bestehenden Initiativen und Bewegungen zusammenbringen und &#252;ber punktuelle Ereignisse hinaus l&#228;ngerfristige Handlungsm&#246;glichkeiten entwickeln. Dies w&#252;rde einen qualitativen Unterschied machen.</p>
<p>Eine Initiative von <a href="http://marxistin.blogsport.de/">marxist*in</a>, <a href="http://www.linkeshochschulnetz.at/">Linkes Hochschulnetz</a> und <a href="http://www.perspektiven-online.at">Perspektiven. Magazin f&#252;r linke Theorie und Praxis</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Transnationaler Migrant_innenstreik! 1.M&#228;rz 2011</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2011/02/26/auschluss-basta-transnationaler-migrant_innenstreik-1-maerz-2011/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 08:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Prekarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Bewegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1.M&#228;rz 2011 organisieren sich weltweit Migrant_innen gegen soziale Ausschl&#252;sse, Diskriminierung und Rassismus. Angefangen haben diese transnationalen Proteste im Jahr 2006 mit einem Streik von Migrant_innen in den USA und seither weiten sie sich aus. Auch 2011 werden in einigen der reichsten L&#228;nder der Welt viele Arbeitnehmer_innen  zusammenkommen, protestieren und streiken. An diesem Tag wollen wir in &#214;sterreich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1.M&#228;rz 2011 organisieren sich weltweit Migrant_innen gegen soziale Ausschl&#252;sse, Diskriminierung und Rassismus. Angefangen haben diese transnationalen Proteste im Jahr 2006 mit einem Streik von Migrant_innen in den USA und seither weiten sie sich aus.<span id="more-1746"></span> Auch 2011 werden in einigen der reichsten L&#228;nder der Welt viele Arbeitnehmer_innen  zusammenkommen, protestieren und streiken. An diesem Tag wollen wir in &#214;sterreich den Grundstein f&#252;r einen breiten Zusammenschluss legen, um eine Wende der Politik gegen&#252;ber Migrant_innen einzuleiten.</p>
<p>Wir kommen als Arbeiter_innen und als Familienangeh&#246;rige, Studierende und Menschen ohne Papiere, Lehrende und Sexarbeiter_innen, Fl&#252;chtlinge und &#196;rzt_innen, Pflegekr&#228;fte und Familienangeh&#246;rige, Au-Pairs und Fachkr&#228;fte. Wir leben hier seit Jahren, Jahrzehnten, manchmal seit Generationen. Wir sind in Kinderg&#228;rten, Schulen und in den Universit&#228;ten, am Bau und an den Maschinen, in Krankenh&#228;usern und Pflegeanstalten, Privathaushalten und Bordellen, Superm&#228;rkten und B&#252;ros. Wir haben alle Geschlechter und sexuellen Orientierungen, alle Religionen und Weltanschauungen, sind aus allen Altersgruppen und aus allen Schichten. Wir kommen von &#252;berall, haben alle Hintergr&#252;nde, mal definieren wir uns &#252;ber sie, mal k&#246;nnen wir damit nichts anfangen. Wir suchen weder ein altes noch einen neues Vaterland. Wir leben da und dort. Grenzen sind uns zu eng, sie passen nicht zu uns.</p>
<p>Wir wehren uns gegen die t&#228;glichen Angefeindungen, die schlechtere Bezahlung, die Diskriminierungen im Bildungs- und Sozialsystem und gegen die Vernichtung der Aufstiegschancen f&#252;r uns und unsere Kinder. Wir wehren uns dagegen, immer mehr entrechtet zu werden, um weiterhin als billige Arbeitskr&#228;fte zur Verf&#252;gung zu stehen. Wir wehren uns gegen die unf&#228;higen politischen Parteien und die brutale Exekutive.  </p>
<p>Rassistische Antworten auf unsere Forderungen haben wir satt. Wir haben genug K&#228;mpfe ausgetragen, um genau zu wissen, was Ausschl&#252;sse bedeuten. Anstatt zu warten, nehmen wir jetzt unser Schicksal selbst in die Hand, leben in Solidarit&#228;t und wollen Ver&#228;nderung. Wir sind hier und wir bleiben hier. Und hier, wo wir gerade leben und arbeiten, wollen wir die gleichen Rechte und gute, gerechte Lebensbedingungen f&#252;r Alle! </p>
<p>Am 1.M&#228;rz werden wir mobilisieren und irritieren, die Arbeit niederlegen und unsere Stimmen erheben. Nehmen wir diesen Tag zum Anlass, in Unterschiedlichkeit eine gemeinsame, neue Sprache zu finden. Wir laden alle ein, sich &#252;ber Identit&#228;ten und Zugeh&#246;rigkeiten hinaus an diesem Protest zu beteiligen und gegen Rassismus zu streiken.  Machen wir Schluss mit der Trennung zwischen Wir und Ihr. Die Zukunft sind wir Alle!</p>
<p><strong>Mit uns &#8211; gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung.<br />
Mit uns &#8211; f&#252;r gleiche Rechte und f&#252;r gleiche Privilegien f&#252;r alle.</strong></p>
<p>zur <a href="http://www.1maerz-streik.net/index.php">Homepage</a></p>
<p>zur <a href="http://www.perspektiven-online.at/2011/02/15/geschichte-des-transnationalen-migrant_innenstreik/">Geschichte des Streiks</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung: Die revolution&#228;ren Bewegungen in Tunesien und &#196;gypten</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2011/02/14/veranstaltungdie-revolutionaeren-bewegungen-in-tunesien-und-aegypten/</link>
		<comments>http://www.perspektiven-online.at/2011/02/14/veranstaltungdie-revolutionaeren-bewegungen-in-tunesien-und-aegypten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 17:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

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		<description><![CDATA[15.2.2011: Perspektiven-Autor Ramin Taghian spricht auf der Diskussionsveranstaltung Die revolution&#228;ren Bewegungen in Tunesien und &#196;gypten &#8211; Hingehen! Ausdr&#252;cklich empfohlen!
19:30, Afro-Asiatisches Institut (AAI), T&#252;rkenstr. 3, 1090 Wien.

RednerInnen:
Imed Garbaya, ehem. linker, panarabischer Uni-Aktivist aus Gafsa (Tunesien), Kaufm&#228;nnischer Angestellter in Wien.
Elisabeth Mandl, Gewerkschafterin aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich, lebte l&#228;ngere Zeit in der Region
Ramin Taghian, Verfasste ua. folgenden Artikel zur &#228;gyptischen Linken: http://www.perspektiven-online.at/2008/02/22/prolet-und-prophet/ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>15.2.2011: Perspektiven-Autor Ramin Taghian spricht auf der Diskussionsveranstaltung <em>Die revolution&#228;ren Bewegungen in Tunesien und &#196;gypten</em> &#8211; Hingehen! Ausdr&#252;cklich empfohlen!<br />
19:30, Afro-Asiatisches Institut (AAI), T&#252;rkenstr. 3, 1090 Wien.<br />
<span id="more-1756"></span></p>
<p><em>RednerInnen:</em><br />
Imed Garbaya, ehem. linker, panarabischer Uni-Aktivist aus Gafsa (Tunesien), Kaufm&#228;nnischer Angestellter in Wien.</p>
<p>Elisabeth Mandl, Gewerkschafterin aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich, lebte l&#228;ngere Zeit in der Region</p>
<p>Ramin Taghian, Verfasste ua. folgenden Artikel zur &#228;gyptischen Linken:<a href=" http://www.perspektiven-online.at/2008/02/22/prolet-und-prophet/"> http://www.perspektiven-online.at/2008/02/22/prolet-und-prophet/</a> (Gruppe Perspektiven)</p>
<p>Moderation und Einleitung: Neva L&#246;w (marxist*in)</p>
<p>Eine Veranstaltung von &#8220;Funke&#8221; und &#8220;marxist*in&#8221;<br />
mit Unterst&#252;tzung von AI-Gruppe f&#252;r verfolgte GewerkschafterInnen und dem Freidenkerbund </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung: Streiks in China</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2010/12/06/veranstaltung-streiks-in-china/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 09:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte 2010 rollte eine Streikwelle durch die Fabriken Chinas. Die WanderarbeiterInnen erk&#228;mpften sich h&#246;here L&#246;hne und l&#246;sten eine weltweite Debatte &#252;ber das Ende des Niedriglohnmodells aus, das hinter Chinas Aufstieg zur &#8220;Fabrik der Welt&#8221; steht und auch Europa billige Konsumg&#252;ter beschert.

Im Oktober 2010 ist bei Assoziation A das Buch &#8220;Aufbruch der zweiten Generation – Wanderarbeit, Gender und Klassenzusammensetzung in China&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte 2010 rollte eine Streikwelle durch die Fabriken Chinas. Die WanderarbeiterInnen erk&#228;mpften sich h&#246;here L&#246;hne und l&#246;sten eine weltweite Debatte &#252;ber das Ende des Niedriglohnmodells aus, das hinter Chinas Aufstieg zur &#8220;Fabrik der Welt&#8221; steht und auch Europa billige Konsumg&#252;ter beschert.<br />
<span id="more-1731"></span><br />
Im Oktober 2010 ist bei Assoziation A das Buch &#8220;Aufbruch der zweiten Generation – Wanderarbeit, Gender und Klassenzusammensetzung in China&#8221; erschienen. Pun Ngai und andere AutorInnen aus China analysieren das Schicksal und die K&#228;mpfe verschiedener MigrantInnengruppen – darunter Bau-, Fabrik- und SexarbeiterInnen – und beleuchten die Hintergr&#252;nde der aktuellen Streiks und Klassenbildungsprozesse in China.</p>
<p>Bei der Veranstaltung werden zwei der Herausgeber das Buch vorstellen und die Streikwelle und ihre Hintergr&#252;nde darstellen. In der Diskussion wird es auch um die Frage gehen, inwieweit sich heute in Zeiten der Krise und zunehmender sozialer K&#228;mpfe in verschiedenen Teilen der Welt neue Formen der Bezugnahme, des Austauschs und der Unterst&#252;tzung finden lassen.</p>
<p><strong>16.12.2010; 19.30<br />
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien</strong></p>
<p><a href="http://www.perspektiven-online.at/wp-content/uploads/2010/12/China_Aufbruch-der-zweiten-Generation.jpg"><img src="http://www.perspektiven-online.at/wp-content/uploads/2010/12/China_Aufbruch-der-zweiten-Generation-150x150.jpg" alt="" title="China_Aufbruch-der-zweiten-Generation" width="150" height="165" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1733" /></a></p>
<p>Aufbruch der zweiten Generation:<br />
Wanderarbeit, Gender und Klassenzusammensetzung in China<br />
Pun Ngai, Ching Kwan Lee u.a.</p>
<p>N&#228;heres: <a href="http://www.gongchao.org/">http://www.gongchao.org/</a></p>
]]></content:encoded>
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