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	<title>PERSPEKTIVEN : Magazin fÃ¼r linke Theorie und Praxis &#187; Politikwissenschaft</title>
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	<description>PERSPEKTIVEN : Magazin fÃ¼r linke Theorie und Praxis</description>
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		<title>KriSP w&#228;hlen! F&#252;r eine offene, kritische Studienvertretung Politikwissenschaft!</title>
		<link>http://www.perspektiven-online.at/2009/05/26/krisp-waehlen-fuer-eine-offene-kritische-studienvertretung-politikwissenschaft/</link>
		<comments>http://www.perspektiven-online.at/2009/05/26/krisp-waehlen-fuer-eine-offene-kritische-studienvertretung-politikwissenschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 09:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[KriSP]]></category>
		<category><![CDATA[kritische Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="aligncenter size-full wp-image-431" title="sokrispy" src="http://www.perspektiven-online.at/wp-content/uploads/2009/05/sokrispy.png" alt="sokrispy" width="190" height="190" />
<p style="text-align: justify;">Von 26. bis 28. Mai finden an den &#246;sterreichischen Hochschulen die Wahlen zur &#214;H, also zur Studierendenvertretung auf Universit&#228;ts- und Institutsebene (sowie indirekt auf Bundesebene) statt. Als Gruppe Perspektiven beteiligen wir uns an der Initiative <a href="www.krisp.at" target="_blank">KriSP â€“ Kritische Studierende Politikwissenschaft</a>, die bei den Wahlen zur Studienvertretung am Institut f&#252;r Politikwissenschaft an der Universit&#228;t Wien antritt. Hier erkl&#228;ren wir, warum wir das tun.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-431" title="sokrispy" src="http://www.perspektiven-online.at/wp-content/uploads/2009/05/sokrispy.png" alt="sokrispy" width="190" height="190" /></p>
<p style="text-align: justify;">Von 26. bis 28. Mai finden an den &#246;sterreichischen Hochschulen die Wahlen zur &#214;H, also zur Studierendenvertretung auf Universit&#228;ts- und Institutsebene (sowie indirekt auf Bundesebene) statt. Als Gruppe Perspektiven beteiligen wir uns an der Initiative <a href="www.krisp.at" target="_blank">KriSP â€“ Kritische Studierende Politikwissenschaft</a>, die bei den Wahlen zur Studienvertretung am Institut f&#252;r Politikwissenschaft an der Universit&#228;t Wien antritt. Hier erkl&#228;ren wir, warum wir das tun.</p>
<p><span id="more-428"></span></p>
<p>Im Laufe der letzten Wochen und Monate hat sich eine kleine, aber dynamische <a href="http://powiprotest.wordpress.com/" target="_blank">Protestbewegung am Institut f&#252;r Politikwissenschaft</a> formiert. Diese richtete sich in erster Linie gegen die systematische Aushungerung des Instituts durch Wissenschaftsministerium und Rektorat, die zu unzumutbaren Studien- und Arbeitsbedingungen f&#252;hren und ein kritisches, halbwegs selbstbestimmtes Studieren zunehmend verunm&#246;glichen. In Zusammenhang mit den Protesten gelang es, ausgehend von den <a href="http://www.krisp.at/home/einzelansicht/home/forderungen-der-hoerer-innenversammlung/" target="_blank">unmittelbaren Forderungen</a>, eine breite Diskussion zu aktuellen hochschulpolitischen Fragen zu organisieren. Dies betrifft etwa die Einbindung der &#246;sterreichischen Universit&#228;ten in die wettbewerbsgetriebene â€žBologna-Architekturâ€œ der EU, die damit verbundene Umstellung auf Bachelor-, Master- und PhD-Studium oder die drohende Einf&#252;hrung von (offenen oder versteckten) Zugangsbeschr&#228;nkungen.</p>
<p>Im Zuge dieser Aktivit&#228;ten stellte sich einmal mehr heraus, dass die â€žBasisgruppe Politikwissenschaftâ€œ (Bagru Powi), die zur Zeit die Studienvertretung am Institut f&#252;r Politikwissenschaft stellt, ihrem vorgeblich aktivistischen Selbstverst&#228;ndnis zum Trotze, f&#252;r die Organisierung und Unterst&#252;tzung von Protestbewegungen nicht viel &#252;brig hat. Es offenbarte sich auch die konsequente Vernachl&#228;ssigung von bildungs- und universit&#228;tspolitischen Fragen durch die Bagru Powi in den letzten Jahren. Dies h&#228;ngt eng mit der politischen Ausrichtung dieser Gruppe zusammen, die sich â€“ besonders knapp vor den &#214;H-Wahlen â€“ gerne selbst als kritischer, offener Zusammenhang pr&#228;sentiert. Tats&#228;chlich hat sich die Bagru Powi jedoch besonders in den letzten Jahren zu einem geschlossenen und dogmatischen Kreis entwickelt, der sich auf problematische Weise blo&#223; einer handvoll Themen widmet. Ihre Intention ist es offensichtlich nicht, etwa durch ihre Veranstaltungen, breite Debatten und Engagement unter den Studierenden zu f&#246;rdern und so zu einer lebendigen Diskussions- und Protestkultur am Institut f&#252;r Politikwissenschaft beizutragen. Dabei liegt das Problem nicht nur in der sehr engen Auswahl von Themen, der sich die Bagru Powi in ihrer Funktion als Studienvertretung widmet. Besonders beklagenswert ist, dass die Studienvertretung Politikwissenschaft durch die Bagru Powi zur Speerspitze einer obskuren politischen Str&#246;mung entwickelt hat, die oft als â€žantideutschâ€œ bezeichnet wird. Diese zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass sie sozialen Bewegungen â€“ etwa der globalisierungskritischen Bewegung oder antimilitaristischen Initiativen â€“ pauschal vorwirft, â€žantiamerikanischâ€œ oder gar antisemitisch zu sein. Als besondere Gefahr wird dabei â€žder Islamâ€œ gesehen, der Europa in die Barbarei zu f&#252;hren drohe. Diese politische Linie l&#228;sst sich anhand der Veranstaltungen, die in den letzten Monaten im Namen der Studienvertretung Politikwissenschaft veranstaltet oder unterst&#252;tzt wurden, sch&#246;n nachvollziehen. Ihre letzte Veranstaltungsreihe trug den Titel â€žMit linken Mythen aufr&#228;umenâ€œ und diente in erster Linie dazu, soziale Bewegungen und kritische Perspektiven abzukanzeln. Dabei traten fast <a href="https://www.adf-berlin.de/wbb2/thread.php?postid=37780" target="_blank">ausschlie&#223;lich AutorInnen der ber&#252;chtigten Zeitschrift â€žBahamasâ€œ</a> auf, die <a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd1200/t081200.html" target="_blank">selbst in antideutschen Kreisen</a> wegen ihrer offen <a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=6183" target="_blank">rassistischen</a> und <a href="http://www.copyriot.com/sinistra/magazine/sin04/abschied.html" target="_blank">antifeministischen</a> Ausrichtung kritisiert wurde. Unterst&#252;tzung der Bagru Powi gab es auch f&#252;r die Kampagne mit dem Orwellâ€™schen Titel â€žStop the Bombâ€œ und den gleichnamigen Kongress, auf dem ein Teilnehmer unter Beifall einen <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3325059" target="_blank">â€žatomaren Erstschlagâ€œ (!) auf den Iran</a> forderte. Und schlie&#223;lich veranstaltete die Studienvertretung j&#252;ngst ein â€žIslam-Symposiumâ€œ, bei dem ausschlie&#223;lich â€žantideutscheâ€œ RednerInnen unter dem Deckmantel der Religionskritik <a href="http://www.perspektiven-online.at/artikel/gegen-islam-symposium/" target="_blank">kulturrassistische Klischees bedienten</a>.<br />
Die von uns unterst&#252;tzte Kandidatur der KriSP ist also auch eine Kandidatur f&#252;r eine Studienvertretung, die als Anlaufstelle, Infrastruktur und Ort der Vernetzung f&#252;r vielf&#228;ltige linke Projekte dient. Gegen die dogmatische und reaktion&#228;re Politik der Bagru Powi setzen wir auf einen Ansatz, der die Vielfalt linker, emanzipativer und fortschrittlicher Bewegungen als St&#228;rke anerkennt, statt von der Kanzel der Aufkl&#228;rung ewige Wahrheiten zu verk&#252;nden. Wir wollen Veranstaltungen, in denen unterschiedliche kritische Positionen auf solidarische Weise diskutiert werden k&#246;nnen. Wir wollen eine Studienvertretung, die antirassistische, feministische, queere und &#246;kologische Ans&#228;tze ernst nimmt. Wir wollen selbstorganisierte studentische Initiativen wie den geplanten Kongress <a href="http://freiebildung.at/wordpress/aufbruch-im-umbruch/" target="_blank">â€žAuf:bruch im Um:bruchâ€œ</a> unterst&#252;tzen und politische Debatten organisieren, die uns zur Etablierung einer studentischen Diskussions- und Protestkultur notwendig scheinen. Und wir wollen als Perspektiven daf&#252;r sorgen, dass undogmatische, radikale linke Positionen an der Universit&#228;t wieder sichtbar werden.</p>
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		<title>Veranstaltung: Was hei&#223;t kritische Politikwissenschaft heute?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 12:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[KriSP]]></category>
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		<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Alex Demirovic (TU Berlin) und Stefanie W&#246;hl (Uni Wien)
Moderation: Hanna Lichtenberger (KriSP)
Termin: 15. Mai 2009
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Neues Institutsgeb&#228;ude (NIG) der Universit&#228;t Wien, H&#246;rsaal 2 (Erdgescho&#223;)
Die Rolle der Universit&#228;t im Allgemeinen und der Sozialwissenschaften im Besonderen hat sich in den letzten Jahren auch in &#214;sterreich drastisch ver&#228;ndert. Was oft als â€žNeoliberalisierungâ€œ der Hochschulen bezeichnet wird, hat sich zuletzt etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <strong>Alex Demirovic (TU Berlin)</strong> und <strong>Stefanie W&#246;hl (Uni Wien)</strong><br />
Moderation: <strong>Hanna Lichtenberger (<a href="http://www.krisp.at" target="_blank">KriSP</a>)</strong><br />
Termin: <strong>15. Mai 2009</strong><br />
Uhrzeit: <strong>19:30 Uhr</strong><br />
Ort: <strong>Neues Institutsgeb&#228;ude (NIG) der Universit&#228;t Wien, H&#246;rsaal 2 (Erdgescho&#223;)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Rolle der Universit&#228;t im Allgemeinen und der Sozialwissenschaften im Besonderen hat sich in den letzten Jahren auch in &#214;sterreich drastisch ver&#228;ndert. Was oft als â€žNeoliberalisierungâ€œ der Hochschulen bezeichnet wird, hat sich zuletzt etwa in der Umstellung von Diplomstudien auf das â€žBologna-Modellâ€œ ausgedr&#252;ckt, also in der Teilung in Bachelor-, und Masterstudium. Ausgewiesenes Ziel dieser und anderer Reformen ist es, die Studien auf das Prinzip der <em>employability </em>auszurichten. Universit&#228;ten sollen in ausreichendem Ma&#223;e jene Arbeitskr&#228;fte produzieren, die auf den Arbeitsm&#228;rkten nachgefragt werden. Studierende werden dabei diskursiv und durch Ma&#223;nahmen wie die Einf&#252;hrung von Studiengeb&#252;hren von aktiven Universit&#228;tsangeh&#246;rigen zu Kund_innen gemacht, die zielgerichtet die Ware Bildung konsumieren und auf ein baldiges <em>return of investment</em> hoffen m&#252;ssen.</p>
<p><span id="more-398"></span><br />
Wo das Studium zunehmend nach Kriterien der Betriebswirtschaft organisiert wird und Modularisierung und Sequenzierungen dazu beitragen sollen, Studierende in m&#246;glichst kurzer Zeit durch das Bakkalaureats-Studium zu schleusen, ver&#228;ndern sich jedoch die Bedingungen f&#252;r Politikwissenschaft fundamental. Insbesondere eine Position, die Politikwissenschaft als Ort kritischer Reflexion &#252;ber die gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse versteht, scheint hier kaum noch Platz zu haben.</p>
<p>Wie k&#246;nnen unter diesen Voraussetzungen Freir&#228;ume, in denen sich kritische, selbstbestimmte Formen des Lernens, Lehrens und Forschens entwickeln, verteidigt und neu geschaffen werden? In welchem Verh&#228;ltnis stehen Politikwissenschaft und soziale Bewegungen? Was kann â€žkritische Politikwissenschaftâ€œ heute, nach dem neoliberalen Umbau der Hochschulen, aber auch angesichts der globalen Krise, &#252;berhaupt bedeuten? &#220;ber diese Fragen wollen wir gemeinsam mit Alex Demirovi&#196;‡ und Stefanie W&#246;hl diskutieren.</p>
<p><strong>Eine Veranstaltung der <a href="http://www.krisp.at" target="_blank">Kritischen Studierenden Politikwissenschaft</a><a href="http://www.krisp.at" target="_self"> (KriSP)</a></strong></p>
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